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Wiener Ansichten

Wenn im Untergrund die Pratersternlein aufgehen

Kunst im öffentlichen Raum: "Neue Sterne für den Prater" . . .wf
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Grau-in-graue Grauslichkeit? Das war einmal. Neue Farben für die Unterführung zur Hauptallee.

Der Praterstern fristet seit Jahrzehnten eine bedauernswerte Existenz als stadträumlicher Unglücksort. Ungezählt – und längst unzählbar – die Zahl der Neu-, Um- und abermals Neuplanungen, ein neuer Bahnhof, vor dem der Magistrat ein Vordach so geschickt platzierte, dass es die Bahnhofsuhr verdeckt, eine Polizeidienststelle, die erst unverzichtbar war, wenig später abgesiedelt wurde, um abermals wenig später mit ebensolcher Selbstverständlichkeit in einen Bahnhofsanbau reintegriert zu werden, et cetera et cetera. Und was auch immer da geschah und wie unsinnig es sein mochte, alles ward stets von der treuherzigen Versicherung begleitet, jetzt endlich werde alles gut.