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Reform

Gleiches Entgelt für gleiche Arbeit? Zivildiener warten

Die Zivildiener wurden für ihren Pandemie-Einsatz unterschiedlich entlohnt. (Symbolbild)
Die Zivildiener wurden für ihren Pandemie-Einsatz unterschiedlich entlohnt. (Symbolbild)APA
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Die Regierung schickte im Jänner ein Gesetz in Begutachtung. Seitdem ist nichts passiert – obwohl man in der Sache recht einig ist.

Es ist eine Frage, die noch lang nicht geklärt ist – weder politisch noch juristisch: Wie viel sollen Zivildiener für ihren Einsatz bekommen? Im ersten Pandemiejahr gab es unterschiedliche Antworten. Je nachdem, ob die betroffenen Männer freiwillig im Einsatz waren oder verpflichtet wurden.

Zur Erinnerung: 2020 berief die Bundesregierung zum sogenannten außerordentlichen Zivildienst ein – eine Möglichkeit, die eben bei „außerordentlichen Notständen“ besteht. Der Dienst von rund 1500 jungen Männern, die gerade ihren Zivildienst leisteten, wurde zwangsweise verlängert. Sie erhielten neben ihrem üblichen Entgelt von 346 Euro (plus Verpflegungsgeld) einen Bonus von 190 Euro im Monat. Und dann gab es noch ehemalige Präsenzdiener, die sich freiwillig zurückmeldeten. Rund 2000 Männer waren so als außerordentliche Zivildiener im Einsatz. Sie erhielten aber um einiges mehr – mindestens 1600 Euro im Monat.

Behörde nicht zuständig