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Leichtathletik

Markus Fuchs: Der schnellste Mann von Österreich

ATHLETICS - Austrian Championships
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Markus Fuchs lief über 100 Meter in 10,15 Sekunden zum Rekord. Was ist diese Zeit bei der EM in München wert? Über explosiven Start, trommelnde Schritte und Adrenalin.

Schneller sein, nein: der Schnellste. Bei EM, WM oder Olympia auftauchen, dazu der Start als Explosion von Emotionen und Verlangen. 50 Schritte im Eiltempo bis ins Ziel, über diese 100 Meter lange Bahn: Wer dem Perchtoldsdorfer Markus Fuchs zuhört, wenn er über seine Passion spricht, versteht schnell, warum er so viel Zeit und Geld in seinen Sport und Job investiert.

Am 16. Juli dieses Jahres hat er den ersten Meilenstein erreicht, Österreichs Uralt-Rekord von Andreas Berger in 10,15 Sekunden aus dem Jahr 1988 egalisiert. Fuchs lacht, denn er weiß: „Das war der Anfang. Jetzt muss es noch schneller weitergehen!“

Fuchs, der als erster ÖLV-Starter am Dienstag bei der Leichtathletik-EM in München starten wird, kennt zwar überraschenderweise seine Maximalgeschwindigkeit nicht, weiß aber, dass er schneller laufen kann als diese ominösen 10,15 Sekunden. 10,08 und 10,09 Sekunden ist er schon gesprintet, bloß der Rückenwind war zu stark, also zählte die Rekordzeit nicht. „Laufen muss man sie trotzdem, oder?“, fragt Fuchs, der momentan als Zugsführer beim Bundesheer angestellt ist und Leichtathletik als Beruf ausüben kann. Die Zeiten, in denen er zwischenzeitlich im Einkaufszentrum arbeitete, sind vergessen.