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Alleingang

Bundespräsidentenwahl: Wallentin will offenbar doch antreten

Laut „Kronen Zeitung“ möchte es der Rechtsanwalt und Kolumnist ohne Partei im Hintergrund auf den Stimmzettel schaffen. Bereits Anfang Juni war über ein mögliches Antreten Wallentins spekuliert worden.

"Krone"-Kolumnist Tassilo Wallentin will nun doch für die Bundespräsidentschaftswahl kandidieren. Wie die "Kronen Zeitung" (online) am Donnerstag berichtete, will es der Rechtsanwalt im Alleingang - ohne Partei im Hintergrund - auf den Stimmzettel schaffen. Der 48-Jährige war zuvor medial auch als potenzieller Kandidat für die FPÖ gehandelt worden.

Wallentin muss für eine Kandidatur - wie jeder andere Kandidat auch - 6000 Unterstützungserklärungen sammeln und den Wahlbehörden bis zum 2. September vorlegen. Seine letzte Kolumne in der "Krone bunt" wird am kommenden Sonntag erscheinen, so die "Krone".

„Breaking Schmus“ statt „Breaking News"

Anfang Juni wurde medial über ein Antreten Wallentins für die FPÖ spekuliert. Kickl selbst meinte dazu umgehend, dies seien keine "Breaking News", sondern "Breaking Schmus".

Aus Wallentins Umfeld wurde am Donnerstag sein Vorhaben bestätigt. Beweggrund für die nun doch kurzfristige Entscheidung sei das Ziel, eine echte Alternative zu Alexander Van der Bellen zu bieten - vor allem angesichts der bisher genannten anderen Kandidaten und auch der jüngsten Vorgänge in der FPÖ, hieß es.

(APA)