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Literatur

Kinderbuch-Tipp: Ein allerletzter Nilsson-Krimi

(c) Moritz Verlag
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Da ist schon wieder was passiert im Wald. Mäuschen Buffy hat die schlimmsten Befürchtungen und Kommissar Gordon eine besondere Ahnung. Das Ende einer wunderbaren Erstleser-Krimireihe.

Es ist eine Krimi-Reihe mit besonderem Charme, die Ulf Nilsson rund um einen müden, alten Kröterich und eine quickfidele Maus an seiner Seite erschuf. Kommissar Gordon und die kleine Buffy suchten im Laufe der Jahre ebenso nach den gestohlenen Nüssen des Eichhörnchens wie nach verschwundenen Tierkindern, sie gingen bösen Gerüchten im Wald nach und forschten Buffys Familie aus, während sie unzählige Muffins verspeisten. Mit feinem Witz und gerade so viel Aufregung, wie ein erster Krimi braucht, wurden hier die Grenzen zwischen Gut und Böse (oder oft: nicht ganz so Gut) ausgelotet. 

Nun ist der letzte Band erschienen, in dem ein furchtbarer Nachtkrach dafür sorgt, dass sich zahllose Tiere auf der Polizeichwache versammeln. Woraufhin das Mäuschen Buffy allergrößten Mut beweist. Es bleibt leider tatsächlich der allerletzte Fall des Ermittlerduos, denn der Gordon-Band ist zugleich auch Ulf Nilssons letztes Buch. Der schwedische Erzähler mit der warmen, nachdenklichen Stimme ist im Vorjahr gestorben.

Ulf Nilsson, Gitte Spee: Kommissar Gordon, der allerletzte Fall. Aus dem Schwedischen von Ole Könnecke. 140 Seiten, 13,40 Euro. Alter: Ab sieben Jahren. (Moritz Verlag).

(c) Moritz Verlag

 

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