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Interview

Innsbrucks Bürgermeister Willi: "Wünsche mir mehr Habeck'sche Ehrlichkeit"

PK INNSBRUCKER FESTWOCHEN DER ALTEN MUSIK : WILLI
"Für mich ist der deutsche Klimaschutzminister Robert Habeck ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man ehrlich sein und damit auch noch punkten kann", sagt Georg Willi.EXPA / APA / picturedesk.com
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Nicht alle Entscheidungen der Grünen verdienen einen Logikpreis, sagt Innsbrucks grüner Bürgermeister, Georg Willi. Von der Regierung fordert er mehr Ehrlichkeit in der Kommunikation des Klimawandels und der Energiekrise. Er ist gegen Neuwahlen und will 2024 in Innsbruck erneut kandidieren.

„Wir haben einerseits den Klimawandel, der für große Zerstörung und Wassermangel sorgt, andererseits die Energiekrise. Der Bevölkerung muss ohne Umschweife gesagt werden, dass es notwendig sein wird, den Gürtel enger zu schnallen“, sagt der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi. „Denn wir wissen nicht gesichert, wie wir die Energieversorgung im kommenden Herbst und Winter sicherstellen sollen. Wir müssen der Bevölkerung klarmachen, dass wir künftig nicht mehr, sondern weniger Mittel zu verteilen haben. Diejenigen, die kaum von der Krise betroffen sind, müssen sich daher solidarisch zeigen, um jenen zu helfen, die sehr stark betroffen sind.“

Das „Spiel der freien Kräfte“ will er in der Innsbrucker Stadtregierung bis 2024 fortsetzen, denn: „Die Bereitschaft für Neuwahlen ist in manchen Parteien nicht vorhanden – aus Angst davor, kräftige Verluste einzufahren. Viele Leute wären dann nicht mehr im Gemeinderat, daher halten sie an ihren Sitzen fest."

Er selbst habe keine Angst vor Verlusten und will 2024 erneut antreten. Georg Willi im Interview.

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