Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Forschungsfrage

Kommt es beim Eisessen wirklich zu Hirnfrost?

Archivbild.
Archivbild.REUTERS
  • Drucken

Viele kennen das Stechen als „Brain Freeze“ oder „Ice Cream Headache“. Dieser Kältekopfschmerz ist ein Schutz vor extremer Temperatur.

Das Eis zu schnell gegessen, den Café Frappé zu schnell getrunken – schon passiert es: Man fühlt stechende Schmerzen von der Stirn bis zum Hirn. Die Amerikaner sagen „Brain Freeze“ dazu, bei uns hat sich der Ausdruck „Hirnfrost“ eingebürgert. Da fragen sich einige: „Ist das nur eingebildet, oder gibt es wirklich so einen Kältekopfschmerz?“

Gregor Brössner, Leiter der Arbeitsgruppe für Kopf- und Gesichtsschmerzen der Med-Uni Innsbruck, antwortet: „Ja, man kennt es als Ice Cream Headache, Brain Freeze oder Hirnfrost. Fachlich heißt es Cold Stimulus Headache und ist eine klassifizierte Art von Kopfschmerz.“