Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
USA

FBI fand "Top Secret"-Dokumente bei Trump

TOPSHOT-US-POLITICS-TRUMP-DEPARTURE
Donald Trump (l. außen) mit seiner Ehefrau, Melania Trump (2. v. l.), und seiner Familie im Jänner 2021 auf dem Militärstützpunkt Andrews. Von dort reiste er als aus dem Amt geschiedener Präsident nach Mar-a-Lago in Florida.(c) APA/AFP/ALEX EDELMAN (ALEX EDELMAN)
  • Drucken

Bei der Razzia in Mar-a-Lago haben FBI-Beamte mehrere Unterlagen aus Trumps Zeit im Weißen Haus sichergestellt, die höchsten Geheimhaltungsstufen unterliegen. Berichten zufolge könnte es sich dabei um Informationen zu Nuklearwaffen handeln.

Die Razzia bei Ex-Präsident Donald Trump sorgt in den USA nach wie vor für Aufregung. Die „Washington Post“ berichtete, dass die Hausdurchsuchung auf einem schwerwiegenden Verdacht fuße: nämlich, dass der Ex-Präsident Dokumente über Atomwaffen in Mar-a-Lago, seinem Wohnsitz in Florida, aufbewahrt habe. Solche Dokumente unterliegen den höchsten Geheimhaltungsstufen.

Den „New York Times“ zufolge hätten die Beamten des Federal Bureau of Investigation (FBI) auch Material rund um hochsensible US-Operationen im Ausland gesucht. Ob das FBI diese Dokumente tatsächlich gefunden hat, ist bislang nicht offiziell bestätigt.

Ein redigiertes Sicherstellungsprotokoll, das am Freitag veröffentlicht werden sollte und vorab dem „Wall Street Journal“ vorlag, stellt allerdings fest: Die Beamten nahmen elf Datensets aus Mar-a-Lago mit, die als geheim eingestuft sind. Darunter befinden sich auch Daten aus der höchsten Klassifizierungsstufe, „Top Secret“. Insgesamt hätten die FBI-Agenten am Montag rund 20 Boxen voll mit Unterlagen und Gegenständen sichergestellt.

Der FBI-Liste zufolge fanden die Agenten in Trumps Anwesen Mar-a-Lago einen Satz Dokumente der Geheimhaltungsstufe "Top Secret/SCI", die streng geheim sind und nur in besonderen Regierungseinrichtungen eingesehen werden dürfen. Vier der beschlagnahmten Dokumenten-Sätze waren als "Top Secret" ("streng geheim") eingestuft, drei weitere als "geheim", die verbliebenen drei als "vertraulich".

Außerdem beschlagnahmten die Agenten unter anderem zahlreiche Kisten, einen Gnadenerlass für den Trump-Vertrauten Roger Stone, nicht näher bezeichnete Informationen zum "Präsidenten Frankreichs" und zwei Fotoalben. Zu den Inhalten der Dokumente geht aus den nun veröffentlichten Papieren nichts hervor.

Im Durchsuchungsbefehl sind als mögliche Grundlage für etwaige Beschlagnahmungen drei Straftatbestände aufgeführt: Das Sammeln, Übermitteln oder Verlieren von Verteidigungsinformationen, das Entfernen oder Zerstören offizieller Dokumente sowie das Zerstören oder Verändern von Dokumenten, um Ermittlungen zu behindern. Der erste Punkt - der unter das US-Spionagegesetz fällt - kann mit bis zu