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Interview

Nina Blum: „Kinder wollen ein Happy End“

Statt aus dem Serail werden Kinder in der Staatsoper ins Zauberreich entführt: Ab Oktober führt das Opernstationentheater von Nina Blum wieder durchs Haus.
Statt aus dem Serail werden Kinder in der Staatsoper ins Zauberreich entführt: Ab Oktober führt das Opernstationentheater von Nina Blum wieder durchs Haus.M. Pöhn
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Die Schauspielerin und Regisseurin Nina Blum ist Spezialistin für Kindertheater. Wir fragten sie, warum es davon so viel Schlechtes gibt. Und ob es immer politisch korrekt sein muss.

Sie sind mittlerweile ja eine Kindertheater-Großunternehmerin. Deshalb wollten wir gerade mit Ihnen darüber reden, es gibt da nämlich ein Problem.

Nina Blum: Den Märchensommer Niederösterreich mache ich seit 16 Jahren, den in Graz seit acht. Vorigen Herbst habe ich das erste Mal eine Kinderoper in der Wiener Staatsoper inszeniert, die auch wieder aufgenommen wird. Für nächstes Jahr ist eine neue Produktion geplant. Gemeinsam mit Komponist Gerald Resch und Librettistin Margit Mezgolich gründeten wir zuletzt sogar einen eigenen Verein, „IK – innovative Kinderoper“, um auch anderen Häusern etwas anzubieten. Ich liebe diese Verbindung mit Musik nun einmal sehr.

Vom Musical beim Märchensommer geht es bei Ihnen also in Richtung Klassik.

Ich sage lieber, wir sind ein Wandertheater mit viel Musik, kein Musical.