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Die Stammersdorfer Heurigenwirtin Sabine Helm fühlt sich von der Politik in Stich gelassen. Unter der Woche sei das Geschäft sehr zurückhaltend.
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Wien

Wie die Heurigen unter dem Wiener Parkpickerl leiden

Das flächendeckende Parkpickerl in Wien bereitet vor allem den Lokalen am Stadtrand Probleme – statt nach Stammersdorf fahren viele lieber nach Hagenbrunn zum Heurigen.

Mit dem Auto zum Heurigen zu fahren, war noch nie eine gute Idee. Was aber hierzulande kaum jemanden davon abhält, genau das zu tun. Natürlich, man kann Traubensaft trinken und sich aufs Essen konzentrieren. Aber ein paar gepflegte Achterl Wein gehören doch für viele dazu.

Was für viele Heurigenbesucher offenbar ebenso dazugehört, ist eine einfache und unbeschwerte Anreise, die gemeinhin am liebsten mit dem Privat-Pkw absolviert wird. Und auch ein kostenloser Parkplatz vor der Tür ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Ausflugslokals. Das seit März dieses Jahres flächendeckend geltende Wiener Parkpickerl macht da vielen einen Strich durch die Rechnung.

Speziell die Betriebe am Stadtrand spüren, dass manche Gäste nun seltener kommen und auch kürzer bleiben, während die benachbarten Lokale außerhalb der Stadtgrenze nicht über einen Besucherschwund klagen können. Im Gegenteil, dort sitzen dann die Wiener Gäste und klagen in aller Ruhe darüber, dass in der Stadt nun ein Parkpickerl notwendig ist.

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