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Kandidatur

Stronach-Geld für Wallentin-Wahlkampf

Der Magna-Gründer wolle den Ex-"Krone"-Kolumnisten "sowohl ideell als auch materiell“ bei der Bundespräsidentschaftswahl unterstützen.

Vor ziemlich genau fünf Jahren war auch das vorerst letzte politische Abenteuer Frank Stronachs zu Ende gegangen: Im Sommer 2017 erklärte das Team Stronach, bei der nahenden Nationalratswahl nicht mehr anzutreten. Im selben Jahr kam es zur Auflösung der Partei, die 2013 in den Nationalrat eingezogen war. Stronach besuchte in dieser Zeit gerade einmal zwei Nationalratssitzungen, er selbst zog sich lange vor seiner Liste aus der Politik zurück.

Doch jetzt, kurz vor seinem 90. Geburtstag im September, mischt Stronach wieder im politischen Geschehen mit – wenn auch nur im Hintergrund. Der Anwalt des Magna-Gründers kündigte nämlich an, die angestrebte Kandidatur für die Bundespräsidentschaft von Tassilo Wallentin „sowohl ideell als auch materiell“ zu unterstützen. Eine konkrete Summe wurde allerdings nicht genannt. Wallentin, 48-jähriger Rechtsanwalt und bis vor Kurzem noch „Krone“-Kolumnist, wurde lange als FPÖ-Präsidentschaftskandidat gehandelt – jetzt sammelt er Unterschriften für eine alleinige Hofburg-Kandidatur. Wallentin muss - so wie alle anderen Kandidaten auch - 6000 Unterstützungserklärungen sammeln und den Wahlbehörden bis zum 2. September vorlegen. Seine letzte Kolumne in der "Krone bunt" erschien am vergangenen Sonntag.

(APA)