Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Wetterwendische ­Bedingungen müssen dem SB nicht viel anhaben.
Premium
Sauvignon Blanc

Prämierte Rebsorte mit meisterlichem Monogramm „SB“

2022 ist eindeutig das Jahr des steirischen Sauvignon Blanc: Die Rebsorte wurde nicht nur endlich die „grüne“ Nummer eins, sondern überzeugte auch bei der globalen Meisterschaft der Sorte.

Angekündigt hat es sich zwar schon länger, doch mit dem Vorliegen des Weinkatasters 2021 steht endgültig fest: Der Sauvignon Blanc ist die flächenmäßig bedeutendste Rebsorte der Steiermark geworden. 902 Hektar sind der Sorte mittlerweile gewidmet und machen einen 17,7-prozentigen Anteil an der Gesamtfläche (5096 Hektar) aus. Zum Vergleich: Bundesweit tragen nur 3,7 Prozent aller Rebstöcke „SB“. Zwar wächst tendenziell auch in anderen Weinregionen der Anteil der von der Loire stammenden Rebsorte, so die Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM). Aber der steirische Anteil bewegt sich allmählich in Richtung der 60 Prozent des heimischen Sauvignon-Blanc-Gesamtbestandes. Doch die Quantität allein besagt schließlich nicht viel. Nicht nur die Menge wächst in der Grünen Mark. Man hat mittlerweile auch ein Profil gewonnen. Das sorgt für Jubelstimmung unter den Winzern – denn der steirische Sauvignon hat es mehrfach „amtlich“, dass er weltmeisterlich ist.

Die Steiermark – beim „Concours“ die zweitmeisten Einreichungen.

Vom Zaungast zum Star

Dieses internationale Top-Niveau bescheinigte konkret der „Concours Mondial du Sauvignon Blanc“, was sofort verdeutlicht, dass hier ursprünglich das Mutterland der Rebsorte zum Kräftemessen bat. Auch wenn der „Concours“ offiziell ein globaler Weinwettbewerb ist, der die Weine aus Sauvignon-Blanc-Trauben ins Rampenlicht rücken und ihre Vielfalt präsentieren will: Lange Zeit waren die internationalen Einreichungen, die von Italien über die Türkei bis nach Neuseeland reichten, eher Zaungäste der rein französischen Meisterschaften. Zu groß war der Vorsprung an Know-how und die Vielfalt der Stile in der „Grande Nation“. Doch die letzten fünf Jahre zeigten ein Ansteigen der österreichischen (bedeutet: großteils steirischen) Teilnahme.