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Bilanz

Hohe Kosten belasten heimische Firmen

FREQUENTIS AG - BOeRSEGANG
Die Berichtssaison in Wien ist voll im Gange.APA/HERBERT NEUBAUER
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FACC, Semperit, Frequentis, Kapsch und Addiko-Bank haben Zahlen veröffentlicht, nicht alle kamen gut an.

Die Zahlen, die der oberösterreichische Luftfahrt-Zulieferer FACC am Mittwoch präsentierte, kamen gut an, obwohl dem Unternehmen – so wie vielen anderen – die höheren Kosten zu schaffen machen. Im ersten Halbjahr hat die FACC den Umsatz um 12,5 Prozent auf 270,1 Mio. Euro erhöht und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 6,1 Mio. Euro verdoppelt. Nach Steuern drehte das Ergebnis aber von 3,2 Mio. auf minus 0,5 Mio. Euro.

Für das zweite Halbjahr werden weiter steigende Zahlen an Flugzeugauslieferungen und Kundenabrufen erwartet. Die Entwicklung im internationalen Luftverkehr sei positiv. Nur die Entwicklung des Luftverkehrs in China stocke im Vergleich zu 2019. Vor allem beim Airbus A320 sieht die FACC großes Potenzial. Auch das Fertigungsvolumen des Airbus A220 nimmt zu und soll sich bis 2025 verdoppeln. Einen wesentlichen Auftrag stellt der Evtol von Archer dar – ein Flugzeug für die Anbindung des Flughafens an die Stadt. United Airlines hat bereits 100 Modelle bestellt. Die FACC produziert Rumpf- und Flügelteile für den Evtol. Was der FACC jedoch zu schaffen machte, sind die höheren Energiekosten: Die Mehrkosten beziffert das Unternehmen mit 350.000 Euro monatlich.

Doch habe sich das Unternehmen bereits umgestellt.