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Klammer (l.) und Maurer (r.) sind schon seit Jugendtagen befreundet.
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Serie: Natur-Talente

Wie der Pflanzenständer "Snorre" Upcycling entstaubt

Das Duo Studiolo macht aus Lattenrosten nachhaltige Pflanzengestelle – mit Designanspruch.

Der Zufall hat schon manche Idee geboren. In einem alten Studienmodell von Maximilian Klammer - einer „stülpbare Figur, die ihr Inneres zum Äußeren werden lassen kann“ , landete aus Platzmangel eine Pflanze. Die Optik überzeugte und geboren war Snorre. Designobjekt und Pflanzenständer, das auf der blickfang Designmesse vergangenen Herbst gleich einmal mit dem Designpreis ausgezeichnet wurde.


Wobei, der Name kam erst später, wie Thomas Maurer, der zweite Kopf von Studiolo der „Presse“ verrät. Aus der scherzhaften Frage, ob nicht Snorre ein guter skanidinavischer Name für ein Möbelstück sei, wurde ernst - unter anderem, weil „to snore“ ja Schnarchen auf Englisch heißt.

Unikate statt Standardisierung

Das verweise wiederum aufs Material, denn gefertigt wird ein Snorre aus alten Lattenrosten, die Klammer und Maurer über die MA48 beziehen. Aus gebogenen Holzlatten werden also Pflanzenständer - Unikate selbstverständlich, denn Lattenroste gibt es in allen Breiten und Farben. Da sind den beiden auch schon fragwürdige Farben und Gestaltungselement untergekommen - verändert wird daran aber nichts. 

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