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Überblick zum Ukraine-Krieg

USA kündigen weitere Waffenlieferungen an Ukraine an

Ein Feuerwehrmann in den Trümmern des durch einen russischen Raketenangriff zerstörten Kulturpalastes in der Stadt Charkiw.
Ein Feuerwehrmann in den Trümmern des durch einen russischen Raketenangriff zerstörten Kulturpalastes in der Stadt Charkiw.APA/AFP/SERGEY BOBOK
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Die USA will der Ukraine erneut Waffen und Munition liefern. Indes will Russland nach jüngsten Rückschlägen seine Schwarzmeerflotte verstärken. Die Ukraine befürchtet, dass Russland das AKW Saporischschja abschalten will.

  • Das US-Verteidigungsministerium hat weitere Waffen- und Munitionslieferungen an die Ukraine im Wert von rund 775 Millionen Dollar (rund 772 Millionen Euro) angekündigt. Die USA wollen der Ukraine einen "kontinuierlichen Nachschub an Munition" ermöglichen, sagte ein hochrangiger Vertreter des Pentagon. Derzeit sei auf dem Schlachtfeld "keinerlei Fortschritt" für Russland zu erkennen.  

  • Russland bestreitet weiter, schwere Waffen nahe dem ukrainischen AKW Saporischschja stationiert zu haben. Es seien „nur Wachmannschaften“ vor Ort, wird betont. Die Ukraine sieht das anders und warnt vor einem möglichen Sabotageakt. Befürchtet wird auch das Abschalten der noch betriebenen Reaktoren. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und UNO-Generalsekretär António Guterres befürchten ein „weiteres Tschernobyl“.

  • Bei einem Telefonat sollen sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der russische Präsident Wladimir Putin einig gewesen sein, ein Team der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) müsse Zutritt zu der Atomkraftwerk Saporischschja erhalten. Das berichteten das französische Präsidialamt und die russische Nachrichtenagentur Tass.

  • UN-Generalsekretär António Guterres hat sich in der Hafenstadt Odessa ein Bild vom kürzlich wieder aufgenommenen Getreideexport gemacht. Er lobte das dafür abgeschlossene Abkommen der Kriegsparteien, betonte aber, es sei noch viel zu tun, um Getreide aus der Ukraine und aus Russland auf den Weltmärkten zugänglich zu machen. Entwicklungsländer bräuchten massive und großzügige Hilfen, um an diese Grundnahrungsmittel gelangen zu können.

  • Russland will seine Schwarzmeerflotte nach den jüngsten Rückschlägen verstärken. Sie erhalte noch in diesem Jahr zwölf neue Schiffe sowie zusätzliche Flugzeuge und Landfahrzeuge, kündigt der neu ernannte Kommandeur Viktor Sokolow laut der staatlichen Nachrichtenagentur TASS an. Sokolow hatte erst am Mittwoch den bisherigen Kommandeur Igor Osipow abgelöst.

  • Die russische Flugabwehr hat am Freitagabend erneut angeblich Drohnen über der annektierten Halbinsel Krim abgeschossen. Als Orte wurden Sewastopol, der Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte, und der Badeort Jewpatorija genannt. Zuvor wurde auch über der Stadt Kertsch auf nicht genannte Objekte geschossen. Seitens der Ukraine heißt es, es handele sich bei den Objekten um Drohnen. 

  • Estland will der Ukraine für den Kampf gegen Russland weitere Waffen liefern, darunter Mörser und Panzerabwehrwaffen. Auch möchte das baltische EU- und Nato-Land die Initiative Großbritannien zur Ausweitung der Ausbildung ukrainischer Streitkräfte unterstützen. Estland wolle zudem mit Deutschland ein weiteres Feldlazarett in die Ukraine schicken, teilte das Verteidigungsministerium mit.

  • Ein bekannter ukrainischer TV-Moderator hat per Crowdfunding ein Geschenk für die ukrainischen Streitkräfte finanziert. Es handle sich um die Nutzungsrechte an einem Radarsatelliten, der die Erde nachts und durch Wolken hindurch beobachten könne, erklärte der TV-Star Serhij Prytula und das finnische Satellitenunternehmen ICEYE OY.

(klepa/hell/Ag.)