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Wer auf Reisen spontan bleibt, hat oft Erlebnisse, die anderen verwehrt bleiben.
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Abenteuer

Das Reiseziel aus den Augen verlieren

Auf Reisen zu gehen bedeutet für jeden etwas anderes. Manche planen gern detailgetreu, andere legen ihre Fahrt in ein anderes Land flexibler an, lassen dem Zufall freien Lauf und begeben sich so mitunter auf das beste Abenteuer ihres Lebens.

Im Sommer der Flugausfälle, Zugverspätungen und kilometerlangen Staus stellt sich für manchen Urlauber die Frage, ob die Erholung zu Hause nicht effizienter und – das sowieso – kostengünstiger gewesen wäre: Mit der Einschränkung allerdings, dass man die Social-Media-Welt dann lediglich mit den immer gleichen Bildern von der heimeligen Balkon-Idylle, dem Besuch eines Freiluftkinos oder einem Ausflug zur Alten Donau gelangweilt hätte. Oder aber – und dafür plädiert der deutsche Autor Richard Kaufmann in seinem Buch „Landreisen – Reisen ohne Ziel“ – man lässt sich treiben, macht nicht viele Pläne und entledigt sich der Hoffnung, dass Kontrolle mehr ist als eine Illusion.

Der Autor beschreibt im ersten Kapitel ausführlich seine Reise nach Marokko als junger Mann: Drei volle Tage fuhr er mit dem Bus Richtung Fes, in Gedanken darüber versunken, wie er dort ohne seine zu Hause vergessene Kreditkarte über die Runden kommen sollte. Doch seine Sorgen waren umsonst: Durch mehrere glückliche Zufälle machte Kaufmann diverse Bekanntschaften mit Menschen, die ihn freundlich bei sich aufnahmen.