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PISA-Studie: Grüne fordern sechs Sofortmaßnahmen

Der Grüne Bildungssprecher Harald Walser verlangt insbesondere mehr Personal in Kindergärten und Volksschulen. Die geforderten Maßnahmen würden rund 95 Millionen Euro pro Jahr kosten.

Grünen-Bildungssprecher Harald Walser hat am Montag als Reaktion auf die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studie die Einführung von sechs Sofortmaßnahmen mit einem Kostenvolumen von rund 95 Mio. Euro pro Jahr gefordert. Zur Sprachförderung und für eine verbesserte Lesekompetenz verlangte der Grünen-Politiker etwa zusätzliches Personal in Kindergärten und Volksschulen. Er werde nächste Woche im Zuge der Debatte über das Budgetbegleitgesetz einen entsprechenden Antrag einbringen, kündigte Walser an.

Für die extrem wichtige Förderung der Sprach- und Lesekompetenz seien ausreichende Budgets zur Verfügung zu stellen, betonte Walser. "In Österreich wird es bisher besonders engagierten Lehrkräften überlassen, die fehlenden budgetären Mittel durch ihr persönliches Engagement auszugleichen", kritisierte der Grüne Bildungssprecher. Dieser Zustand sei auf Dauer nicht tragbar. Ein notwendiger Schritt zur nachhaltigen Verbesserung der Ergebnisse unseres Schulsystems sei die Einführung einer gemeinsamen Schule der Sechs- bis 14-Jährigen.