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Ungewollte Geburt

Baby trotz Spirale: Es gibt keinen Schadenersatz

Produkthaftung bietet keine Grundlage für Entschädigung für gesundes Kind.

Wien. Sie hatten nach der Geburt ihres zweiten Kindes „ihre Familienplanung abgeschlossen“, wie die juristische Ausdrucksweise für „kein weiteres Baby mehr gewollt“ lautet. Obwohl sich die zweifache Mutter deshalb eine Spirale hatte einsetzen lassen, wurde sie ein drittes Mal schwanger und brachte ein gesundes Baby zur Welt.

Können die Eltern Schadenersatz wegen des behauptetermaßen fehlerhaften Produkts – des Intrauterinpessars – verlangen? Damit hatte sich jetzt der Oberste Gerichtshof (OGH) auseinanderzusetzen, weil genau diese Frage nach Meinung der zweiten Gerichtsinstanz noch offen war.