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Pandemie

Covid-Rebound: Hält das Corona-Medikament Paxlovid doch nicht, was es verspricht?

Das Medikament Paxlovid wird seit Monaten auch in Österreich eingesetzt. Zumeist bekommen es ältere Patienten und jene mit schweren Vorerkrankungen.IMAGO/ZUMA Wire
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Nachdem es bei zahlreichen Patienten zu Rückfällen kam, muss das Pharmaunternehmen Pfizer sein antivirales Mittel in den USA erneut an Menschen testen. Bröckelt nun sein Ruf als Hoffnungsträger?

US-Präsident Joe Biden war davon betroffen, der Direktor des US-Instituts für ansteckende Krankheiten, Anthony Fauci, sowie Zehntausende andere Patienten auf der ganzen Welt, die nach einer Covid-19-Erkrankung mit dem auch in der EU zugelassenen Corona-Medikament Paxlovid behandelt wurden – sie alle hatten einen Rückfall, einen sogenannten Covid-Rebound.

Das bedeutet, dass sie in den zwei bis acht Tagen nach ihrer Genesung, also nach dem weitgehenden Abklingen der Beschwerden sowie einem negativen Test, erneut symptomatisch wurden und einen positiven Test abgaben, somit auch wieder ansteckend waren. Die US-Arzneimittelbehörde FDA forderte daher das Pharmaunternehmen Pfizer auf, die Auswirkungen einer zweiten Behandlung mit seinem Arzneimittel bei Patienten mit einem Rückfall zu testen. Die Ergebnisse sollen bis zum 30. September 2023 vorgelegt werden. Denn bisher wird kein erneuter Einsatz von Paxlovid empfohlen, Betroffene sollen sich lediglich für fünf weitere Tage in Isolation begeben.

Was bedeutet das nun für das Medikament, in das große Hoffnungen gesetzt werden? Diese und andere Fragen beantwortet Bernd Lamprecht, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Er hat mit seinem Team in den vergangenen zweieinhalb Jahren Hunderte Covid-19-Patienten behandelt, auch mit Paxlovid.

Wie genau funktioniert der Wirkmechanismus von Paxlovid?