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Rapids Frauen gehen eigenständigen Weg

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Keine Kooperation, sondern ein eigenes Frauen-Team spätestens ab der Saison 2024/25 ist in Hütteldorf geplant. Auf professionelle Strukturen von Anfang an hoffen Wegbereiterinnen.

Wien. Knapp zwei Monate nach dem offiziellen Commitment zur Gründung eines Frauen–Teams ist in Hütteldorf die nächste Grundsatzentscheidung gefallen. Rapid wird keine Kooperation mit einem bereits bestehenden Verein eingehen, sondern den Weg mit einem eigenen Team beginnen. „Dies passt einfach besser zu einem Verein wie wir es sind und wir wurden dahingehend in den letzten Wochen auch aus der Mitgliedergemeinschaft wiederholt bestärkt“, erklärte Präsident Martin Bruckner. „Wir wollen sozusagen 'ganz unten' starten und uns dann auch im immer populärer werdenden Frauenfußball Schritt für Schritt nach oben arbeiten.“

Zur Option stand auch der andere, direkte Weg in die Bundesliga über eine Spielgemeinschaft wie ihn die Austria (2019 bis 2021 mit Landhaus) oder aktuell Altach (mit Vorderland) vorzeigen. Diesbezüglich führte auch Rapid Gespräche mit mehreren Vereinen, allen voran Neulengbach.

An den zwölfmaligen Meister der Frauen-Bundesliga sei Grün-Weiß bereits vor vier Jahren erstmals herangetreten, in den vergangenen Monaten gab es wieder sehr guten Austausch wie auch Neulengbach-Obmann Thomas Wirnsberger sagt: „Die Kooperation zweier Rekordmeister wäre interessant gewesen, aber am Ende wollten wir unsere eigenen Identitäten behalten.“