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Swapping

Künstlerischer Kleidertausch statt Textilmüll

Man muss Kleider nicht besitzen, man kann sie auch tauschen und teilen: Ein künstlerisches Swappingkonzept, eine Applikation mit Datinganleihe und ein Schwenk zur Abfallwirtschaft.

Manchmal passiert es einem doch: Quasi in der Sekunde, in der man sich erfolgreich aus der Umkleidekabine geschält, zur Kassa gequält und das Geschäft verlassen hat, stellen sich Zweifel an dem soeben Erworbenen ein: Ein Fehlkauf?

Eine krude Modelaune? Sollte jemandem das Mitte September passieren, und zwar an der Wiener Mariahilfer Straße, hat sie oder er zwei Optionen: Entweder kehrtmachen und gleich den Umtausch mit erneutem Kassa­quälen in Angriff nehmen. Oder vorbeischauen bei dem Modul für mobilen Kleidertausch, das Alexandra Fruhstorfer und Nina Sandino unter dem Titel „Dare to Share“ als Teil der Vienna Design Week mit zusätzlichen Programmpunkten für die Wienwoche anbieten werden.

Die beiden wollen mit einem vielseitigen Konzept, das bei klassischem Kleiderswapping beginnt und auch performativ-künstlerische Elemente enthalten wird, Bewusstsein schaffen für einen Punkt, der bei immer mehr (jungen) Menschen ohnehin Teil des Konsumverhaltens ist: Tauschen und teilen sind eine gute, ökologisch wertvolle Alternative zum Erwerb von Neuware.