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Serie: Energiesparfragen

Verschwendet nächtliches Handyladen Energie?

In Smartphones steckt vor allem graue Energie.
In Smartphones steckt vor allem graue Energie.Imago/PantherMedia/Sergio Delle Vedove
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Jeden Tag will das Smartphone angesteckt werden. Wie viel Strom und nachfolgend Geld es damit verbraucht und worin tatsächlich Energiesparpotential steckt.

Knapp 90 Prozent der über 15-Jährigen sind im Besitz eines Smartphones, für die meisten gehört es zum Alltag. Und wie jedes Elektrogerät will es gefüttert werden, in der Regel täglich, praktischerweise über Nacht. Bedenkt man, dass ein Ladezyklus eines entladenen Geräts, auf etwa 90 Minuten kommt, so scheint eine ganze Nacht etwas lang. Verbraucht die nächtliche Ladung also unnötig viel Strom? Wie steht es um die Effizienz des induktiven Ladens, dem Laden ohne Kabel? Und verbraucht ein Ladekabel auch dann Strom, wenn kein Handy dranhängt?

Smartphones verfügen mittlerweile über intelligente Lademechanismen, dem „optimierten Laden der Batterie“, wie es etwa beim iPhone heißt, um auch den Akku zu schonen. Dabei merkt sich das Gerät, wann es üblicherweise aufgeladen wird. Prognostiziert das iPhone, über einen längeren Zeitraum mit dem Ladegerät verbunden zu sein, verzögert es in den Ladevorgang über 80 Prozent hinaus. Gleichzeitig wird durch die Vorhersage sichergestellt, dass das Mobilgerät bis zum Abstecken vollständig geladen ist.

Die Serie „Energiesparfragen“ erscheint immer dienstags und geht Alltagsfragen nach bzw. will Mythen aufklären. Alle Texte finden Sie unter diepresse.com/energiesparfragen.