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Interview

Rudolf Striedinger: "Milizsoldaten alle zwei Monate hereinholen"

Rudolf Striedinger
Rudolf StriedingerDie Presse/Clemens Fabry
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Der neue Generalstabschef macht sich Gedanken über die Eurofighter-Nachfolge. Und er will sein umstrittenes Hintergrundgespräch klarstellen: Rudolf Striedinger über die Neutralität, neue Miliz-Verpflichtungen und die militärische Nähe zur Politik.

Sie starten Ihre Funktion als Generalstabschef erst offiziell, standen aber in der Vergangenheit als General schon einige Male in der Kritik. Gibt es etwas, das Sie bereuen?

Rudolf Striedinger: Auf die Schnelle fällt mir nichts ein, wo man sagen könnte: da war eine Entscheidung grundfalsch. Oder vielleicht doch – eine Fehleinschätzung: Ich bin tatsächlich nicht davon ausgegangen, dass Russland die Ukraine angreift.

2020 gab es auch eine Fehleinschätzung: Sie sagten in einem Hintergrundgespräch, die militärische Landesverteidigung sei nicht mehr der Fokus. Bereuen Sie das nicht?