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Interview

Harald Schmidt: "Es kommt alles heraus, alles"

Harald Schmidt: „Macht die Gier die Leute so dumm?“
Harald Schmidt: „Macht die Gier die Leute so dumm?“Jana Madzigon
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Eine politisch unkorrekte Meldung könne ihm definitiv nicht passieren, sagt der Entertainer Harald Schmidt und grinst dabei. Es macht ihm größten Spaß, sich mit den „neuesten Gaga-Formulierungen" zu beschäftigen. Worum er Viktor Orbán beneidet, was er von Influencern hält und von Leuten, die ihn um einen Gefallen bitten.

In der Volksoper stehen Sie in Kürze als Ludwig XV. in der Operette „Die Dubarry“ auf der Bühne. Figuren in all ihrer Vielschichtigkeit zu ergründen, mögen Sie das?

Harald Schmidt: Nein. Das kann ich auch gar nicht. Ich spiele den König in der Behauptung, dass ich den König spiele. Verstehen Sie? Ich habe ein wahnsinniges Kostüm und eine Perücke, wie sie Ludwig XV. trug. Das ist ja schon mal ein Effekt, nicht?

Sicher. Worum geht es in dem Stück?

Das Stück spielt im 18. Jahrhundert in Versailles, und eigentlich geht es um arranged marriages und Zwangsprostitution – unterlegt mit heiteren Melodien.

Zwangsheirat und Zwangsprostitution – das sind sehr aktuelle Themen.