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Heikle Mission

Wie gefährlich ist das AKW Saporischschja?

IAEA-Chef Rafael Grossi (vorne, Mitte) mit dem 13-köpfigen Team, das die Mission am AKW Saporischschja durchführen soll. Das Logo der UN-Nuklearagentur ziert ihre Kleidung.
IAEA-Chef Rafael Grossi (vorne, Mitte) mit dem 13-köpfigen Team, das die Mission am AKW Saporischschja durchführen soll. Das Logo der UN-Nuklearagentur ziert ihre Kleidung.APA/AFP/rafaelmgrossi account
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Ein Atomkraftwerk inmitten des Kriegsgebietes schürt die Angst vor einer nuklearen Katastrophe. Ein unabhängiges Expertenteam der IAEA soll sich nun ein Bild von der Lage machen.

Wien/Saporischschja. „Der Tag ist gekommen.“ Nach wochenlangen Bemühungen um eine unabhängige Mission des Atomkraftwerks Saporischschja im Südosten der Ukraine wird sich die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) ein Bild von der Lage machen. Das hat deren Generaldirektor Rafael Grossi am Montagmorgen über Twitter verkündet. Was kann die Delegation erreichen? Und was macht sie so wichtig?

Wer soll die Mission am AKW Saporischschja durchführen?

Seit Wochen intensivieren sich die Kämpfe rund um das von russischen Truppen besetzte Atomkraftwerk Saporischschja. Die Warnungen vor einer nuklearen Katastrophe werden lauter. Am Montagmorgen hat sich deshalb eine Delegation der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) auf den Weg gemacht. „Wir müssen die Sicherheit der größten Nuklearanlage der Ukraine und Europas schützen“, verkündete IAEA-Chef Raffael Grossi, der die Mission leiten wird. Ein Foto zeigt ihn mit der 13-köpfigen Delegation. Konkrete Details zu Zeitplan und Ablauf der Visite sind noch nicht bekannt. Man werde jedenfalls Schäden am AKW sichten und dringende Sicherheitsüberprüfungen vornehmen, so die IAEA.