Essen mit Wirkung
Essen mit Wirkung
Fatmata Binta, genannt Chef Binta, ist die Preisträgerin des Basque Culinary World Prize 2022. Geboren im westafrikanischen Sierra Leone, lebt sie heute in Accra, Ghanas Hauptstadt. Mit ihrem Siegerprojekt „Dine on a Mat“, gleichsam einem nomadischen Restaurant, weiht sie Interessierte in aller Welt in die Essgewohnheiten des Nomadenvolks der Fulani ein. fulanikitchen.webflow.io
Anthony Myint hat das ZeroFootprint Project ins Leben gerufen. Einst Gastronom, zeigt er nun Restaurants Wege auf, ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Die ebenfalls von Myint initiierte Perennial Farming Initiative erarbeitet Konzepte für nachhaltige Landwirtschaft und vernetzt Bauern mit Gastronomen. Dafür erhielt er 2019 den Preis. thezerofootprintproject.org
Aufgewachsen ist Edson Leite in einem gewaltreichen Bezirk in São Paulo. Als Koch arbeitete er in diversen Mittelmeerländern, danach absolvierte er in Brasilien eine Ausbildung zum Sozialarbeiter. Seine Schule Gastronomia Periférica ist für benachteiligte Jugendliche ein Sprungbrett für eine Karriere in der Gastronomie. Diese Talentförderung war der Jury heuer den Anerkennungspreis wert.
Der kolumbianischen Köchin Leonor Espinosa sind die Diversität der Pflanzenwelt und das tradierte Wissen ihres Heimatlandes ein großes Anliegen. Für die Arbeit ihrer Funleo Foundation, die auf Basis ebendieser kulturellen Schätze neue Einkommensquellen für die kolumbianische Bevölkerung erschließt, erhielt Espinosa 2017 den Basque Culinary World Prize. www.funleo.org
Frauen stärken, für nachhaltige Anbaubedingungen sorgen und die besten Chocolatiers weltweit beliefern: María Fernanda Di Giacobbe, Preisträgerin 2016, steckt hinter der Marke Cacao de Origen. Außerdem hat sie einen einschlägigen Ausbildungszweig auf einer Universität in Caracas initiiert, den zu über 90 Prozent Frauen abschließen. cacaodeorigenvenezuela.com