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Wiener Linien

Personalmangel: Senioren als Straßenbahner gesucht

Großaufnahme einer der ersten Straßenbahn-fahrerinnen Wiens bei der Arbeit aus dem Jahr 1970.
Gesucht: Menschen, die schon Straßenbahnen oder Busse für die Wiener Linien gelenkt haben, mittlerweile aber in Pension sind. Wegen Personalmangels wurden ehemalige Mitarbeiter kürzlich angeschrieben, ob sie wieder in den Fahrdienst gehen möchten.ÖNB-Bildarchiv / picturedesk.com
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Heuer brauchen die Wiener Linien rund 230 neue Fahrer – doch Arbeitszeiten und Schichtdienst schrecken viele ab. Nun will man pensionierte Fahrer zum Wiedereinstieg motivieren.

„Fühlen Sie sich fit und motiviert, gemeinsam mit uns Wien weiterhin mobil zu halten?“ Es ist ein ungewöhnlicher Brief, den zahlreiche ehemalige Mitarbeiter der Wiener Linien in den vergangenen Tagen erhalten haben.

Im Schriftstück, unterzeichnet von Geschäftsführerin Alexandra Reinagl, ist die Rede von einer „herausfordernden Personalsituation“ und der Bitte, dass man dem Betrieb im Fahrdienst „tatkräftig unter die Arme greifen“ solle. Und es folgt ein Satz, der sich mit etwas Pathos an jene ehemaligen Mitarbeiter richtet, die die Wiener Linien „viele Jahre mit Herzblut und Engagement begleitet“ haben: „Wien braucht Ihren Einsatz im Straßenbahn- oder Busbetrieb.“