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Monsun

Pakistan versinkt in „Klimadystopie“

In der Stadt Hyderabad in der Provinz Sindh: Die Provinz ist die Kornkammer des Landes und vom Monsun schwer betroffen.
In der Stadt Hyderabad in der Provinz Sindh: Die Provinz ist die Kornkammer des Landes und vom Monsun schwer betroffen.(c) REUTERS (STRINGER)
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Heftige und wochenlange Regenfälle haben unzählige Ackerfelder zerstört, ein Drittel des Landes steht unter Wasser. Mehr als 1100 Menschen fielen den Fluten zum Opfer.

Es regnet seit Juni, und es hört nicht auf. Helikopter, die zur Rettung anfliegen, können die Menschen in Not nicht aufnehmen, weil sie keinen Landeplatz finden. Ganze Provinzen sind überflutet, unzählige Häuser, Wohnungen und Straßen hat der starke Monsun mitgerissen. Ein Drittel von Pakistan stehe derzeit unter Wasser, sagte die Klimawandel-Ministerin Sherry Rehman in einem dramatischen Appell. Provinzen würden einem Ozean gleichen, vor ihrer Haustüre spiele sich eine Klimadystopie ab.

Den Angaben des statistischen Amtes zufolge fiel in Pakistan heuer doppelt so viel Niederschlag wie üblich, in einigen Regionen sogar die drei- bis vierfache Menge. Mehr als 1100 Menschen fielen den Fluten zum Opfer, die Regierung rechnet mit noch mehr Toten. Insgesamt sind 33 Millionen Menschen von den massiven Überschwemmungen betroffen.