Operette

Volksoper: Die Wagnisse der neuen Prinzipalin

Volksoper / Barbara Pálffy
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Lotte de Beer beginnt ihre Ära im „ersten Haus für Operette“ mit einer Neuproduktion von Millöckers „Die Dubarry“ − nicht im Original, sondern in einem Berliner Arrangement, aber immerhin. Wie man ein Genre heimholt.

Operette! So tönt es immer, wenn ein neuer Prinzipal für die Wiener Volksoper gesucht wird. Oder eine Prinzipalin. Jede Neubesetzung des Postens ging bisher mit dem Bekenntnis zur Wiederbelebung dieses wienerischen Genres einher. Die neue Volksopern-Chefin Lotte de Beer eröffnet ihre Ära mit einem Werk des Wiener Komponisten Carl Millöcker – oder beinah. Wie steht es nun um die Tradition im „ersten Haus für die Operette“? Wissen wir überhaupt noch, wer Millöcker war?

Operettenfreunde nennen den Namen in einem Atemzug mit Johann Strauß, und mit Franz von Suppé, bei dem Millöcker lernte, während er schon als Theater-Kapellmeister zu unzähligen Komödien und Possen die Gesangsnummern beisteuerte.

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