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Liquidität

Wien Energie: Milliardenhilfe steht, ist aber derzeit gar nicht notwendig

PK BUNDESREGIERUNG 'AKTUELLES ZU WIEN ENERGIE': GEWESSLER/NEHAMMER/BRUNNER/PESCHORN
Bundeskanzler Karl Nehammer präsentierte zusammen mit Finanzminister Magnus Brunner, Energieministerin Leonore Gewessler und dem Chef der Finanzprodukuratur, Wolfgang Peschorn, den Hilfskredit für die Wien Energie. Von der Stadt Wien war niemand dabei anwesend.APA/EVA MANHART
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Die Regierung stellt für die Wien Energie eine Kreditlinie im Ausmaß von zwei Milliarden Euro bereit. Da sich die Situation an der Strombörse entspannt, wird das Geld – vorerst – gar nicht gebraucht.

Wien. Am Mittwoch wurde von der Bundesregierung der von Wien Energie und Stadt Wien seit dem Wochenende geforderte Rettungsschirm aufgespannt. Zwar nicht im erwarteten Ausmaß und mit Einschränkungen, aber grundsätzlich ist nun für einen Liquiditätsbedarf der Wien Energie mit einer neuen Kreditlinie der Bundesfinanzierungsagentur ÖBFA vorgesorgt.

Zwei Milliarden Euro stehen bereit. Innerhalb von zwei Stunden kann das Geld abgerufen werden, wenn die Strombörse EEX in Leipzig neuerlich einen Margin Call nach Wien schickt. Wenn also für getätigte Verkaufsgeschäfte in der Zukunft aufgrund von steigenden Preisen eine höhere Sicherheitskaution hinterlegt werden muss (mit dieser sichert sich die Börse gegenüber einem Lieferausfall des Verkäufers ab, da sie dann den Strom auf dem Markt besorgen und an den Käufer liefern muss).

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