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Thriller

„Mutterliebe“: Der gefährlichste Instinkt der Welt

(c) Amelie Wild
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Die österreichische Autorin Rebecca Russ hat mit „Mutterliebe“ einen spannenden und fintenreichen Thriller geschrieben.

Manche sagen, Liebe sei die stärkste Kraft der Welt; manche meinen, es sei der Hass. Doch eine Emotion stellt alle anderen in den Schatten: die Mutterliebe, die gefährlichste Triebfeder der Welt, die Frauen über sich hinauswachsen und Unvorstellbares tun lässt – im Guten wie im Schlechten. Diese Macht nützt die junge österreichische Autorin Rebecca Russ für ihren spannenden und fintenreichen Thriller rund um ein verschwundenes Kind.

Die Welt der Münchner Krankenschwester Nora Somweber ist ohnedies ein wenig wackelig. Vollends zusammen bricht sie, als ihre kleine Tochter Louisa von einem Besuch bei ihrem Vater nicht mehr nach Hause kommt. Nicht nur der Umstand, dass Nora zum Zeitpunkt von Louisas Rückkehr betrunken auf dem Sofa schlief und deshalb vielleicht die Türglocke nicht gehört hat, befeuert ihr schlechtes Gewissen. Die verzweifelte Mutter tut sich auch deshalb schwer, der Polizei bei ihren Ermittlungen zu helfen, weil Louisa gar nicht ihr leibliches Kind ist, sondern das ihrer einst besten Freundin Kirsten, die sich kurz zuvor das Leben genommen hat. 

Noras unerklärliches Verhalten und ihre immer offensichtlichere Unehrlichkeit lässt sie in den Augen der Polizei zuerst unglaubwürdig und sehr bald verdächtig erscheinen. Doch Nora gibt nicht auf, auch wenn sie immer weniger weiß, wem sie in ihrer Umgebung überhaupt noch trauen kann.

Rebecca Russ, Jahrgang 1991, lebt als freie Autorin und Cover-Deisgnerin mit ihrem Mann in Salzburg. „Mutterliebe“ ist nach „Die erste Frau“ ihr zweiter Thriller.

Rebecca Russ: „Mutterliebe“, Aufbau Taschenbuch-Verlag, 287 Seiten, 10,30 Euro