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Interview

Gerald Grosz: "Volksabstimmung über das Establishment"

BP-WAHL: KANDIDAT GERALD GROSZ REICHT UNTERSTUeTZUNGSERKLAeRUNGEN EIN
APA/EVA MANHART
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Präsidentschaftskandidat Gerald Grosz würde sofort die Regierung entlassen. Pamela Rendi-Wagner als Kanzlerin kann er sich vorstellen, eine Ampelkoalition aber nicht.

Die Presse: Sie liegen in den Umfragen unter zehn Prozent und werden sicher nicht Bundespräsident. Warum kandidieren Sie?

Gerald Grosz: Wahl bedeutet Auswahl. Vor wenigen Monaten sah es noch so aus, dass vier Parteien und die Medien den Amtsinhaber als seinen eigenen Nachfolger akklamieren wollten. Da ich ein Gegner von nordkoreanischen Verhältnissen bin, habe ich beschlossen zu kandidieren.

Das ist ja passé. Seit Donnerstag gibt es sieben Kandidaten, vier davon haben inhaltliche Positionen, die kaum unterscheidbar sind. Warum soll man Sie wählen, und nicht beispielsweise Walter Rosenkranz?