Gastkommentar

Keine Woche ohne Wokeness-Alarm

Im akkurat gesäuberten monokulturellen Wellnessbereich soll sich niemand mehr „unwohl“ fühlen müssen.

Der Autor:

Dr. Paul Reinbacher studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Diverse beruflichen Positionen in der Privatwirtschaft, derzeit an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich tätig.

Kitsch ist die absolute Verneinung der Scheiße“, schreibt Milan Kundera in seinem Buch „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“. Daran erinnern auch aktuelle Debatten rund um sogenannte kulturelle Aneignung.

Es hat den Anschein, als käme derzeit keine Woche mehr ohne einen neuen Fall von Wokeness-Alarm aus. Nachdem kürzlich der Abbruch eines Konzerts der Schweizer Band Lauwarm im Mittelpunkt der Aufregung gestanden hat, dominieren gerade Karl Mays „Winnetou“ und die damit einhergehenden (Re-)Aktionen aufseiten des traditionsreichen Ravensburger-Verlags die Debatten rund um kulturelle Aneignung und damit einhergehende Schwierigkeiten.

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