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„Die Bildgestaltung ist mannigfaltig“, sagt Doppel-CEO Alexander Sedlak
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Porträt

Karriere ist nicht als Sprint zu verstehen

Obwohl die Smartphone-Kamera immer öfter genutzt wird, steigt das Interesse daran, klassische Apparate zu besitzen, sagt Leica-Camera-CEO Alexander Sedlak. Entscheidend dafür sei der Zweck.

Nicht nur einen, sondern gleich zwei Geschäftsführerposten führt er „mit Freude“ aus: Alexander Sedlak ist CEO bei Leica Camera Austria und Leica Camera Classics. Nach Abschluss der Handelsakademie folgte er seiner Leidenschaft: der Fotografie. Obwohl er das heute so nicht mehr machen würde, „da die Branche bereits stark geschrumpft ist“, hat er seine Entscheidung nie bereut. Denn vor 35 Jahren, als er in diesem Bereich zu arbeiten begann, waren die Arbeitsbedingungen „noch ganz anders“. Klassische Fotografie war stärker verbreitet und mit mehr Zukunftsperspektiven versehen.

Aber Karriere sei ohnedies nicht kurzfristig zu begreifen, sagt er, sondern „ein Marathon: Es geht nicht um Kurzzeit-Sprints, sondern darum, auf der Überholspur zu bleiben.“ In leitender Funktion habe er sich „von Anfang an gut zurechtgefunden“, betont er, dennoch sei es eine herausfordernde Aufgabe, die Umsatzzahlen zu verantworten und das Personal zu führen. Heute zeichnet er für rund 45 Mitarbeitende verantwortlich.