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Golden Globes

Vier neue Freunde für ''The Social Network''

02.01.2017 um 15:24
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Hauptbild • (c) AP (Chris Pizzello)
So sieht ein Gewinner aus: Regisseur David Fincher räumte mit "The Social Network" bei den diesjährigen Golden Globes ab. Der Film erhielt in der Nacht auf Montag in Beverly Hills vier der begehrten Auszeichnungen, darunter in den wichtigen Kategorien Bester Film in der Sparte Drama und Beste Regie. Der Golden Globe gilt als Vorbote des Oscars. Der von Hollywoods Auslandspresse vergebene Preis unterscheidet aber immer zwischen Drama und Komödie bzw. Musical.
So sieht ein Gewinner aus: Regisseur David Fincher räumte mit "The Social Network" bei den diesjährigen Golden Globes ab. Der Film erhielt in der Nacht auf Montag in Beverly Hills vier der begehrten Auszeichnungen, darunter in den wichtigen Kategorien Bester Film in der Sparte Drama und Beste Regie. Der Golden Globe gilt als Vorbote des Oscars. Der von Hollywoods Auslandspresse vergebene Preis unterscheidet aber immer zwischen Drama und Komödie bzw. Musical.
(c) REUTERS (HO)
Der große Favorit ging beinahe leer aus: "King's Speech" ging mit sieben Nominierungen in die Verleihung. Immerhin: Colin Firth erhielt die Trophäe für den Besten Drama-Schauspieler. Er verkörpert in dem Film den stotternden britischen König George VI. Geoffrey Rush spielt darin seinen Sprechtrainer.
Der große Favorit ging beinahe leer aus: "King's Speech" ging mit sieben Nominierungen in die Verleihung. Immerhin: Colin Firth erhielt die Trophäe für den Besten Drama-Schauspieler. Er verkörpert in dem Film den stotternden britischen König George VI. Geoffrey Rush spielt darin seinen Sprechtrainer.
(c) AP (Laurie Sparham)
Die Trophäe in der Kategorie der Besten Drama-Schauspielerin ging erwartungsgemäß an Natalie Portman, die heuer ihr erstes Kind erwartet: Sie spielt in dem Ballett-Thriller "Black Swan" eine psychisch labile Ballerina.
Die Trophäe in der Kategorie der Besten Drama-Schauspielerin ging erwartungsgemäß an Natalie Portman, die heuer ihr erstes Kind erwartet: Sie spielt in dem Ballett-Thriller "Black Swan" eine psychisch labile Ballerina.
(c) AP (Paul Drinkwater)
Als Beste Komödie wurde "The Kids Are All Right" über Familie mit zwei lesbischen Müttern, deren Kinder sich auf die Suche nach ihrem biologischen Vater machen.
Als Beste Komödie wurde "The Kids Are All Right" über Familie mit zwei lesbischen Müttern, deren Kinder sich auf die Suche nach ihrem biologischen Vater machen.
(c) AP (Suzanne Tenner)
 Annette Bening, die eine der Mütter in "The Kids Are All Right" spielt, erhielt den Golden Globe für die Beste Komödien-Darstellerin.
Annette Bening, die eine der Mütter in "The Kids Are All Right" spielt, erhielt den Golden Globe für die Beste Komödien-Darstellerin.
(c) REUTERS (LUCY NICHOLSON)
In der Kategorie Komödie/Musical ging der Golden Globe an Paul Giamatti für "Barney's Version". Er spielt darin einem Produzenten seichter TV-Produktionen, der sein Leben Revue passieren lässt.
In der Kategorie Komödie/Musical ging der Golden Globe an Paul Giamatti für "Barney's Version". Er spielt darin einem Produzenten seichter TV-Produktionen, der sein Leben Revue passieren lässt.
(c) AP (Paul Drinkwater)
Der Boxfilm "The Fighter", die Geschichte des Boxers "Irish" Micky Ward (Mark Wahlberg) und seines Bruders Dicky Eklund (Christian Bale), bescherte Christian Bale und ...
Der Boxfilm "The Fighter", die Geschichte des Boxers "Irish" Micky Ward (Mark Wahlberg) und seines Bruders Dicky Eklund (Christian Bale), bescherte Christian Bale und ...
(c) REUTERS (LUCY NICHOLSON)
... Melissa Leo Golden Globes als Beste Nebendarsteller.
... Melissa Leo Golden Globes als Beste Nebendarsteller.
(c) AP (Paul Drinkwater)
Zum Besten fremdsprachigen Film kürte der Verband der Auslandskorrespondenten in Hollywood den dänischen Streifen "In A Better World", worüber sich Regisseurin Susanne Bier sichtlich freute.
Zum Besten fremdsprachigen Film kürte der Verband der Auslandskorrespondenten in Hollywood den dänischen Streifen "In A Better World", worüber sich Regisseurin Susanne Bier sichtlich freute.
(c) AP (Mark J. Terrill)
Der Preis für die Beste Comedy-Serie ging an "Glee". Die Serie über einen Highschool-Chor, die am 17. Jänner im deutschen Fernsehen startet, wurde mehrfach prämiert:
Der Preis für die Beste Comedy-Serie ging an "Glee". Die Serie über einen Highschool-Chor, die am 17. Jänner im deutschen Fernsehen startet, wurde mehrfach prämiert:
(c) REUTERS (LUCY NICHOLSON)
Chris Colfer, der einen homosexuellen Schüler spielt, wurde als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Und die ...
Chris Colfer, der einen homosexuellen Schüler spielt, wurde als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Und die ...
(c) AP (Chris Pizzello)
... Komödiantin Jane Lynch, die in "Glee" die Trainerin einer Cheerleader-Mannschaft verkörpert, wurde zur  Besten Nebendarstellerin gewählt.
... Komödiantin Jane Lynch, die in "Glee" die Trainerin einer Cheerleader-Mannschaft verkörpert, wurde zur Besten Nebendarstellerin gewählt.
(c) AP (Paul Drinkwater)
Freuen durfte sich auch Jim Parsons, der als schräger, neurotischer Physiker in der Serie "The Big Bang Theory" erfolgreich ist: Er wurde als Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie ausgezeichnet.
Freuen durfte sich auch Jim Parsons, der als schräger, neurotischer Physiker in der Serie "The Big Bang Theory" erfolgreich ist: Er wurde als Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie ausgezeichnet.
(c) REUTERS (LUCY NICHOLSON)
Vier Versuche hat's gebraucht: Schauspielerin Katey Sagal erhielt eine der begehrten goldenen Weltkugeln für die Serie "Sons of Anarchy" über einen Motorrad-Club. Für die Comedy-Serie "Eine schrecklich nette Familie" war sie im Laufe ihrer Karriere vier Mal nominiert, ging aber immer leer aus.
Vier Versuche hat's gebraucht: Schauspielerin Katey Sagal erhielt eine der begehrten goldenen Weltkugeln für die Serie "Sons of Anarchy" über einen Motorrad-Club. Für die Comedy-Serie "Eine schrecklich nette Familie" war sie im Laufe ihrer Karriere vier Mal nominiert, ging aber immer leer aus.
(c) AP (Chris Pizzello)
Robert DeNiro wurde mit dem Cecil B. DeMille Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der 67-Jährige blieb locker: Offensichtlich habe man seinen letzten Film ("Meine Frau, unsere Kinder und ich") noch nicht gesehen, als ihm die Ehre zugedacht wurde, mutmaßte ein gut gelaunter De Niro.
Robert DeNiro wurde mit dem Cecil B. DeMille Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der 67-Jährige blieb locker: Offensichtlich habe man seinen letzten Film ("Meine Frau, unsere Kinder und ich") noch nicht gesehen, als ihm die Ehre zugedacht wurde, mutmaßte ein gut gelaunter De Niro.
(c) AP (Mark J. Terrill)
Zum Besten Animationsfilm wählte der Verband der Auslandskorrespondenten in Hollywood "Toy Story 3". Cutter Lee Unkrich holte die goldene Weltkugel ab.
Zum Besten Animationsfilm wählte der Verband der Auslandskorrespondenten in Hollywood "Toy Story 3". Cutter Lee Unkrich holte die goldene Weltkugel ab.
(c) AP (Paul Drinkwater)
Claire Danes spielte die autistische Wissenschaftlerin Temple Grandin in einem gleichnamigen TV-Mehrteiler und erhielt den Preis für die Beste Hauptrolle in einer Mini-Serie.
Claire Danes spielte die autistische Wissenschaftlerin Temple Grandin in einem gleichnamigen TV-Mehrteiler und erhielt den Preis für die Beste Hauptrolle in einer Mini-Serie.
(c) EPA (PAUL BUCK)
Zahl geworden scheint Nine-Inch-Nails-Frontmann Trent Reznor (rechts). Der Industrial-Pionier wurde gemeinsam mit Atticus Ross für die Filmmusik in "The Social Network" ausgezeichnet.
Zahl geworden scheint Nine-Inch-Nails-Frontmann Trent Reznor (rechts). Der Industrial-Pionier wurde gemeinsam mit Atticus Ross für die Filmmusik in "The Social Network" ausgezeichnet.
(c) AP (Mark J. Terrill)
Johnny Depp war doppelt nominiert und ging trotzdem mit leeren Händen nach Hause. Er ging mit "Alice im Wunderland" und "The Tourist" ins Rennen. Dass Florian Henckel Donnersmarcks Film mit Depp und Angelina Jolie überhaupt nominiert war, verwunderte nicht wenige. Denn von der Kritik wurde er vernichtet.
Johnny Depp war doppelt nominiert und ging trotzdem mit leeren Händen nach Hause. Er ging mit "Alice im Wunderland" und "The Tourist" ins Rennen. Dass Florian Henckel Donnersmarcks Film mit Depp und Angelina Jolie überhaupt nominiert war, verwunderte nicht wenige. Denn von der Kritik wurde er vernichtet.
(c) Peter Mountain
Glamouröse Gala: Sandra Bullock übergab eine der Statuetten, ebenso wie ...
Glamouröse Gala: Sandra Bullock übergab eine der Statuetten, ebenso wie ...
(c) AP (Paul Drinkwater)
... die Jungstars Robert Pattinson und Olivia Wilde.
... die Jungstars Robert Pattinson und Olivia Wilde.
(c) AP (Paul Drinkwater)
Leer ausgegangen ist Österreich: Österreichs zwei Einreichungen, "La Pivellina" von Rainer Frimmel und Tizza Covi und "Atem des Himmels" von Reinhold Bilgeri, wurden nicht nominiert. Auch "Die Säulen der Erde", die Verfilmung von Ken Folletts Bestseller unter ORF-Beteiligung, wurde nicht ausgezeichnet.
Leer ausgegangen ist Österreich: Österreichs zwei Einreichungen, "La Pivellina" von Rainer Frimmel und Tizza Covi und "Atem des Himmels" von Reinhold Bilgeri, wurden nicht nominiert. Auch "Die Säulen der Erde", die Verfilmung von Ken Folletts Bestseller unter ORF-Beteiligung, wurde nicht ausgezeichnet.
(c) ORF (Egon Endrenyi)

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