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Literatur

Menasse, Kim und Adler für österreichischen Buchpreis nominiert

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Helena Adler hat gerade ihren dritten Roman veröffentlicht.(c) imago images/Manfred Siebinger (Manfred Siebinger via www.imago-)
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Weniger etabliert als etwa Robert Menasse sind Iris Blauensteiner oder Markus Grundtner. Noch nicht sehr bekannt, aber viel gelobt: Helena Adler.

Hattrick für Reinhard Kaiser-Mühlecker: Mit seinem
Roman "Wilderer" ist der 39-jährige Oberösterreicher nach dem
Deutschen und dem Bayerischen nun auch für den Österreichischen
Buchpreis nominiert. Unter den sechs Autorinnen und vier Autoren der
heute bekannt gegebenen Longlist befinden sich Prominente wie Robert
Menasse ("Die Erweiterung") und Monika Helfer ("Bettgeschichten und
andere") ebenso wie relative Newcomer wie Iris Blauensteiner oder
Markus Grundtner.

Chancen auf den mit 20.000 Euro dotierten Preis, der am 21.
November vergeben wird, haben auch Helena Adler ("Fretten"), Anna
Kim ("Geschichte eines Kindes"), Teresa Präauer ("Mädchen"), Verena Roßbacher ("Mon Chéri und unsere demolierten Seelen") und Thomas Stangl ("Quecksilberlicht"). Fünf Titel davon kommen am 11. Oktober auf die Shortlist und bringen ihren Autorinnen bzw. Autoren jeweils
2500 Euro ein.

Debütpreis mit 10.000 Euro dotiert

Diesen Betrag haben auch die beiden Sprachkunst-Studentinnen an
der Universität für Angewandte Kunst in Wien Lena-Marie Biertimpel
(geboren 1991 in Hamburg) und Sirka Elspaß (geboren 1995 in
Oberhausen) sowie die 1992 geborene und in Salzburg lebende Anna
Maria Stadler sicher, die es auf die Shortlist für den mit 10.000
Euro dotierten und gleichzeitig vergebenen Debütpreis geschafft
haben. Der Buchpreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur,
öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS), dem Hauptverband des
Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien
ausgerichtet und heuer zum siebenten Mal vergeben.

133 Werke eingereicht

Die aus dem Buchhändler Bernhard Bastien, dem
Literaturwissenschafter Günther Stocker, den Journalistinnen
Edith-Ulla Gasser und Katharina Teutsch und dem Journalisten Stefan
Gmünder gebildete Jury hat insgesamt 133 belletristische,
essayistische, lyrische und dramatische Werke gesichtet, die von 62
Verlagen eingereicht wurden und zwischen dem 8. Oktober 2021 und dem 11. Oktober 2022 erschienen sind bzw. noch erscheinen werden. Im Vorjahr ging der Österreichische Buchpreis an Raphaela Edelbauer für ihren Roman "DAVE", der Debütpreis an Anna Albinus für "Revolver Christi".

(APA)