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Trauer & Wut

Von Kunstschaffenden über Regierende: Reaktionen auf den Tod der Queen

Auch im Weißen Haus hängt die Flagge auf Halbmast.
Auch im Weißen Haus hängt die Flagge auf halbmast.APA/AFP/MANDEL NGAN
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Auf der ganzen Welt melden sich nach dem Tod von Queen Elizabeth II. Staatsoberhäupter, Künstlerinnen und Künstler, Kirchenvertreter und Co. zu Wort. Nicht alle haben aber mitfühlende Worte übrig.

Queen Elizabeth II. ist am Donnerstagabend im Alter von 96 Jahren verstorben. Im Anschluss haben Regierungsoberhäupter und Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur auf der ganzen Welt ihre Anteilnahme ausgesprochen. Auch wenn sie sich sonst nicht immer einig sind: Die britische Königin scheint eine Figur zu sein, für die das Weltkollektiv sentimentale Gefühle hegt. Sogar große Marken wie Apple räumen der Trauer rund um Elizabeth II. - wohl nicht zuletzt im Eigeninteresse - großräumig Platz auf ihre Webseiten ein.

Auf der Homepage von Apple prangt am Freitagmorgen das Antlitz der Queen in jungen Jahren.
Auf der Homepage von Apple prangt am Freitagmorgen das Antlitz der Queen in jungen Jahren.

Der Vorstand eines anderen bekannten Milliardenunternehmens meldete sich ebenfalls zu Wort: Jeff Bezos, Gründer des Onlinversandhändlers Amazon, lobt auf seinem Twitter-Account die Hingabe der verstorbenen Königin. Er können sich keine andere Person vorstellen, die Pflichtbewusstsein besser verkörpere, als Elizabeth II., schreibt Bezos.

 

Auch die Formel 1 huldigt der Queen medienwirksam. Am Tag nach ihrem Tod wurde eine Schweigeminute inklusive Bildinstallation im Hintergrund eingelegt. Auf den Aufnahmen ist eine rege Teilnahme von Mitgliedern des Sportverbandes zu sehen. Zuvor hatte man über alle offiziellen Kanäle der Formel 1 ein Statement veröffentlicht, das auch von CEO Stefano Domenicali vertont wurde. Elizabeth II. habe unzählige Menschen auf der ganzen Welt inspiriert, hieß es dort. Die Formel 1-Gemeinde spreche der königlichen Familien und den Menschen in Großbrittanien ihr Beileid aus.

Vielleicht die skurrilste Kondolenzbekundung kommt vom Spielzeuggiganten Playmobil. Der britische Firmenzweig würdigte die Queen mit dem wohl pathetischsten Post unter den verschiedenen Marken. Die schwarz-weiße Großaufnahme zeigt eine Puppenversion der Königin gebaut aus Lego-Steinen. „Ruhe in Frieden“ ist darüber zu lesen, versehen mit einem schwarzen Herz. Die abgebildete Figur gibt es praktischerweise auch wirklich zu kaufen.

 

Ist jetzt die Zeit, um über Kolonialismus zu sprechen?

In eine vollkommen andere Kerbe schlägt die schwarze Community auf Twitter. So schreibt die US-amerikanische Professorin und Linguistin Uju Anja etwa, dass sie der Queen mit Sicherheit nicht ihr Beileid aussprechen werde. Der Grund: Elizabeth II. trage Mitschuld an Genoziden durch die britische Kolonialisierung, mit deren Folgen unzählige Menschen noch heute zu kämpfen hätten. Die Queen sei nicht bloß ein Überbleibsel dieser Zeiten, sondern habe in ihrer Regentschaft aktiv das System unterstützt.

 

Mit ihrer Meinung ist Uju Anya nicht alleine. Quer durch alle sozialen Medien ziehen sich Beiträge, in denen die Queen als „Colonizer“ bezeichnet wird. Royal Fans zeigen sich online bestürzt über die Postings. Die Geschichte rechtfertige es nicht, schlecht über die verstorbene Königin zu sprechen, mahnen sie. Jetzt sei nicht die Zeit, um über solche Dinge zu diskutieren. Aber auch darauf hat die BIPoC-Community eine Antwort. Eugene Scott, Politik-Redakteur bei der Washington Post, fragt etwa: „Wann ist dann der richtige Zeitpunkt, um über die negativen Effekte des Kolonialismus zu sprechen?"

 

Premierministerin Truss und Ex-Premier Johnson

Abgesehen von diesen eher unüblichen Reaktionen aus Marktwirtschaft und Twitteria, blieben natürlich auch klassische Kondolenzbekundungen aus der Politik nicht lange aus. Die britische Premierministerin Liz Truss, die erst am Dienstag von der Queen angelobt wurde, gab in der Downing Street folgendes Statement ab: „Queen Elizabeth II. war der Felsen, auf dem das moderne Großbritannien errichtet wurde. Unser Land ist unter ihrer Regentschaft gewachsen und aufgeblüht. Wegen ihr ist Großbritannien heute das großartige Land, das es ist.“ Auch die Nachfolge von King Charles III. bestätigte Truss in ihrer Rede.

„Das ist der traurigste Tag unseres Landes. Sie hatte die einzigartige Kraft, uns glücklich zu machen. Deshalb haben wir sie geliebt. Deshalb trauern wir um Elizabeth, die Große, mit der längsten Regentschaft und auf vielen Ebenen die beste Monarchin unserer Geschichte. Sie schien so zeitlos und wundervoll, dass wir, wie Kinder, glaubten, sie würde für immer da sein“, ließ Boris Johnson verlautbaren.

US-Präsident Joe Biden und die Obamas

"Ihre Majestät Königin Elizabeth II. war mehr als eine Monarchin. Sie hat eine Ära geprägt. (...) Sie ertrug die Gefahren und Entbehrungen eines Weltkriegs an der Seite des britischen Volkes und sammelte es während der Verwüstung einer globalen Pandemie", so US-Präsident Joe Biden. Das Weiße Haus brachte seine tiefe Anteilnahme am Tod der britischen Königin Elizabeth II. zum Ausdruck. Die Flaggen in den USA werden auf halbmast gesetzt. Das gelte für das Weiße Haus, alle öffentlichen Gebäude und Militärstützpunkte in den Vereinigten Staaten genauso wie für die US-Botschaften und Konsulate weltweit, erklärte Joe Biden.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle Obama haben die engagierte Führung und das politische Vermächtnis der Queen gewürdigt. "Sie hörte gut zu, dachte strategisch und war für beachtliche diplomatische Erfolge verantwortlich. Und doch trug sie ihre hohen Titel mit einer gewissen Leichtigkeit", schrieben die Obamas in einem Statement zum Tod der britischen Königin.

Königin Elizabeth II. habe die Welt in ihren Bann gezogen, ihre lange Regierungszeit sei von "Anmut, Eleganz und einer unermüdlichen Arbeitsmoral geprägt" gewesen, fügten sie hinzu.

Kanada, Niederlande, Frankreich und Deutschland

„Schwersten Herzens haben wir vom Ableben der am längsten regierenden Souveränin Kanadas, Ihrer Majestät, Queen Elizabeth II. erfahren. Sie war in unseren Leben stets präsent“, hieß es aus Kanada von Preminierminister Justin Trudeau.

„Wir erinnern uns an Queen Elizabeth II. mit tiefem Respekt und großer Zuneigung. Standhaft und weise hat sie ihr langes Leben in den Dienst der britischen Bevölkerung gestellt. Wir empfinden ein starkes Band mit dem Vereinigten Königreich und teilen ihre Trauer“, schrieb der König der Niederlande Willem-Alexander.

„Ich behalte sie als eine Freundin Frankreichs in Erinnerung, eine Königin mit Herz, die ihr Land und ihr Jahrhundert für immer geprägt hat“, sagte das französische Staatsoberhaupt, Präsident Emmanuel Macron.

"Königin Elizabeth II. ist eine Frau, die ein Jahrhundert geprägt hat. Sie hat Zeitgeschichte erlebt und geschrieben", erklärte Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Twitter. Bundeskanzler Olaf Scholz schrieb: "Sie wird fehlen, nicht zuletzt ihr wundervoller Humor." Außenministerin Annalena Baerbock hielt fest: "Deutschland bleibt ihr ewig dankbar, dass sie uns nach dem Terror des Zweiten Weltkriegs die Hand zur Versöhnung gereicht hat."

Eine eher ungewöhnliche Geste des japanischen Kaisers

Der japanische Kaiser Naruhito und seine Frau Masako wollen japanischen Medienberichten zufolge zum Staatsbegräbnis der Queen nach Großbritannien reisen. Wie der öffentlich-rechtliche japanische Radiosender NHK am Samstag berichtete, würden das kaiserliche Hofamt und die japanische Regierung entsprechende Vorbereitungen treffen.Es wäre seine erste Auslandsreise seit seiner Thronbesteigung 2019 nach der Abdankung seines Vaters Akihito. Die Regierung und das kaiserliche Hofamt bestätigten die Angaben zunächst nicht. Die Tageszeitung "Mainichi Shimbun" wies darauf hin, dass Naruhitos geplante Teilnahme am Begräbnis von Queen Elizabeth II. eine eher ungewöhnliche Geste sei, da der Kaiser normalerweise nicht an Beerdigungen in Japan und im Ausland teilnehme.

Allerdings sei die Beziehungen zwischen dem japanischen und dem britischen Königshaus sehr eng. In einer nach ihrem Tod veröffentlichten Erklärung würdigte Naruhito die "zahlreichen Errungenschaften und Beiträge" der Queen und sagte, er empfinde "tiefe Trauer". Der 62-jährige Kaiser, der an der britischen Universität Oxford studiert hat, dankte der verstorbenen britischen Königin für "die vielen Anregungen, die sie mir während meines Studiums und meiner Besuche im Vereinigten Königreich gegeben hat".

Israels Präsident Herzog und Ministerpräsident Lapid

Israels Präsident Yitzhak Herzog würdigte die Führungsstärke der gestorbenen britischen Königin. "Während ihrer langen und bedeutsamen Regierungszeit hat sich die Welt dramatisch verändert, die Königin blieb jedoch eine Ikone stabiler, verantwortungsvoller Führung und ein Leuchtfeuer der Moral, der Menschlichkeit und des Patriotismus", teilte Herzog am Donnerstag mit. Gemeinsam mit dem israelischen Volk trauere er um ihren Verlust. Die Queen habe Geschichte gelebt, Geschichte gemacht und hinterlasse ein "großartiges, inspirierendes Vermächtnis".

Auch der israelische Ministerpräsident Yair Lapid sprach der königlichen Familie und dem gesamten Vereinigten Königreich sein Beileid aus. "Möge ihre Erinnerung ein Segen sein". In der israelischen Küstenstadt Tel Aviv wurde am Abend das Rathaus zu Ehren der Queen mit der britischen Flagge beleuchtet.

Selenskij und Putin kondolieren

"Im Namen des ukrainischen Volkes sprechen wir der königlichen Familie, dem Vereinigten Königreich und dem Commonwealth aufrichtiges Beileid aus zu diesem nicht wieder gut zu machenden Verlust“, schrieb Wolodymyr Selenskij auf Twitter.

Der russische Präsident, Wladimir Putin, wendet sich laut russischen Nachrichtenagenturen in einer Kondolenzbotschaft an den neuen König Charles. Elizabeth habe "zurecht die Liebe und den Respekt ihrer Untertanen sowie die Autorität auf der Weltbühne genossen ... Ich wünsche Ihnen angesichts dieses schweren, unersetzlichen Verlustes Mut und Durchhaltevermögen. Darf ich Sie bitten, den Mitgliedern der königlichen Familie und dem gesamten Volk von Großbritannien aufrichtiges Beileid und Unterstützung auszusprechen.

Iran reagiert mit Schweigen

Der Iran hat sich im Gegensatz zu den vielen anderen Staaten bisher bedeckt gehalten, offizielle Reaktionen gab es noch keine. Das Staats-TV berichtete am Donnerstag nur knapp über den Tod der britischen Monarchin. Eine große Rolle in der Beziehung zu Großbritannien spielt für viele Iranerinnen und Iraner bis heute der Sturz des iranischen Regierungschefs Mohammad Mossadegh durch britische und US-Geheimdienste. Mossadegh hatte zuvor die Erdöl-Industrie im Iran verstaatlicht.

Einige Iranerinnen und Iraner äußerten sich nach dem Tod Elizabeths II. auf Onlineplattformen offen feindselig und beschuldigten Großbritannien, nach Mossadeghs Sturz das Regime des Schah unterstützt zu haben. Die meisten stehen den Königshäusern der Welt aber gleichgültig gegenüber, seit die islamische Revolution von 1979 die mit westlichen Staaten verbündete Monarchie des Landes gestürzt hat.

Dreitägige Staatstrauer in Brasilien

Ganz anders ist die Lage in Brasilien. Der brasilianische Präsident, Jair Bolsonaro, hat nach dem Tod der britischen Königin Elizabeth II. eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Das habe seine Regierung verfügt, schrieb Bolsonaro am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter. An diesem für die Welt traurigen Tag sei das ganze brasilianische Volk aufgerufen, Königin Elizabeth II. zu ehren. Sie sei nicht nur Königin der Briten gewesen, "sondern war eine Königin für uns alle".

Auch der frühere brasilianische Staatschef und Favorit bei der Präsidentenwahl in Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, drückte nach dem Tod von Queen Elizabeth II. seine Anteilnahme aus. "Mein Beileid an die Familie und alle, die Queen Elizabeth II. in Großbritannien und rund um die Welt bewundert haben", schrieb Lula auf Twitter am Donnerstag.

Unter seiner Regierung hätten das Vereinigte Königreich und Brasilien hervorragende diplomatische, politische und handelspolitische Beziehungen unterhalten, schrieb Lula weiter. "Unser Treffen auf dem G-20-Treffen in London im Jahr 2009 habe ich im Gedächtnis gespeichert."

Offizielles Österreich

Auch das offizielle Österreich hat anlässlich des Todes der britischen Königin Elisabeth II. zahlreiche Trauerbekundungen geäußert. "Es fällt schwer, sich eine Welt ohne die Queen vorzustellen. Queen Elizabeth II. war nicht nur Zeitzeugin fast eines Jahrhunderts, sie war eine maßgebende Persönlichkeit in der Weltgeschichte", sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen in einer Videobotschaft. Laut Kanzler Nehammer geht mit dem Tod der Queen „eine historische Persönlichkeit von uns“ - und mit ihr eine 70 Jahre lange Ära zu Ende, „in der sie bis heute für Stabilität durch die Jahrzehnte stand“. Das Bundeskanzleramt setzte die Fahne auf halbmast. Lesen Sie mehr zu den Reaktionen aus Österreich.

Reaktionen aus der Kirche

Auch Religionsvertreter aus aller Welt haben ihre Trauer zum Tod von Königin Elizabeth II. zum Ausdruck gebracht. „Auf Sie und alle, die das Andenken an Ihre verstorbene Mutter in Ehren halten, erbitte ich göttlichen Segen als Unterpfand des Trostes und Kraft in den Herrn“, meldete sich Papst Franziskus aus dem Vatikan. Dem neuen König Charles III. sprach er in einem Telegramm seine Betroffenheit und sein Beileid aus.

Beileidsbekundungen hab es außerdem von der Irischen, Australischen und der Kanadischen Bischofskonferenz sowie von Vertretern der katholischen Kirche in Neuseeland und England und Wales. Kardinal Vincent Nichols von Westminster erklärte: "Selbst in meiner Trauer, die ich mit so vielen Menschen auf der ganzen Welt teile, bin ich erfüllt von einem immensen Gefühl der Dankbarkeit für das Geschenk an die Welt, das das Leben von Königin Elizabeth II. war." Er bete mit Zuversicht für die Seele Ihrer Majestät - "denn der christliche Glaube prägte jeden Tag ihres Lebens und Wirkens".

"Ihre starke und integre Persönlichkeit wird der Welt, der Politik, der Ökumene mit der Kirche Englands fehlen", vermeldete auch der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, der Salzburger Erzbischof Franz Lackner.

Von den Rolling Stones bis zu den Beatles

Neben ihrer politischen Funktion galt die Queen längst auch als popkulturelle Ikone. So gedachten zahlreiche britische Prominente aus Kunst und Kultur ihrer Königin - von den Rolling Stones bis zu den Beatles.  Elton John zeigte sich angesichts des Todes der britischen Königin "zutiefst traurig". "Queen Elizabeth war ein großer Teil meines Lebens von der Kindheit bis heute und ich werde sie sehr vermissen", schrieb der Musiker am Donnerstag per Kurznachrichtendienst Twitter.

"Während meines ganzen Lebens war Ihre Majestät Queen Elizabeth II. immer da. Ich erinnere mich, in meiner Kindheit die Höhepunkte ihrer Hochzeit verfolgt zu haben", schrieb "Rolling Stones"-Frontmann Mick Jagger. "Ich behalte sie als eine schöne junge Frau ebenso wie als die viel geliebte Großmutter der Nation in Erinnerung. Mein tiefes Mitgefühl gehört der königlichen Familie."

Popstar Sting hat nach dem Tod der Queen nach eigenen Worten Tränen vergossen. "Ich habe leise um die Königin geweint, ich bin traurig um mein Land und darum, was es verloren hat", twitterte Sting.

Der Ex-Beatle Paul McCartney veröffentlichte auf Twitter ein Foto der jungen Queen mit den Worten: "Gott segne Königin Elizabeth II. Möge sie in Frieden ruhen. Lang lebe der König." Queen-Gitarrist Brian May, der 2002 zum Goldenen Jubiläum der Monarchin am Dach des Buckingham Palasts "God Save The Queen" intonierte, meldete sich mit seiner Frau Anita Dobson auf seiner Online-Soapbox zu Wort: "RIP Queen Elizabeth. Was für ein außergewöhnliches Leben!"

Literarische Stimmen

Auch aus der Literatur gab es Trauerbekundungen: Im Ausland werde die große Trauer um die Königin vielleicht als seltsam empfunden, schrieb die Erfinderin von Zauberlehrling Harry Potter, J. K. Rowling, auf Twitter. "Aber Millionen empfanden Zuneigung und Respekt für die Frau, die 70 Jahre lang ihre verfassungsmäßige Rolle ohne Klagen erfüllte." Die Queen habe sich wie ein roter Faden durch das Leben der meisten Briten gezogen. "Sie wurde zu einem dauerhaften, positiven Symbol für Großbritannien in der ganzen Welt."

 

Sport

Als englischer Fußballstar geradezu zu einem Statement verpflichtet war auch David Beckham. Der nunmehrige Funktionär meldete sich auf Twitter und Instagram zum Tod der Queen zu Wort. Er sei „zutiefst traurig“. Dass die ganze Welt „am Boden zerstört“ sei zeige, was die Königin den Menschen bedeutet habe, schreibt Beckham.

Ein Landsmann aus einer anderen Disziplin zeigte sich ähnlich niedergeschlagen. Er finde keine Worte, um seine Gefühle nach dem Tod von „Ihrer Majestät der Queen“ zu beschreiben, schreibt Rennfahrer Lewis Hamilton auf seinem Instagram-Account. Die Königin sei ein „Hoffnungssymbol“ für Viele gewesen. Er habe die Ehre gehabt, Elizabeth II. persönlich kennenzulernen, führt Hamilton weiter aus. Sie sei „sehr großzügig“ mit ihrer Zeit gewesen und habe mit ihm über ihre gemeinsame Liebe zu Hunden gesprochen.

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(red./Agenturen)

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