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Silvia Richter
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Porträt

Es gilt, der Strategie treu zu bleiben

Als Direktorin für Private Banking an der Zürcher Kantonalbank (ZKBÖ) in Wien rät Silvia Richter dazu, auch in Krisenzeiten an den Zielen festzuhalten. Ihr Job sei es, den Weg vorzugeben.

Große Gemälde zieren die Büroräume im ersten Wiener Gemeindebezirk. Es riecht alles noch ganz frisch. „Wir haben gerade von einem auf zwei Stockwerke expandiert“, erzählt Silvia Richter, Leiterin des Private Bankings der Zürcher Kantonalbank Österreich: „Von fünf Mitarbeitenden bei der Standortübernahme 2015 sind wir auf 25 gewachsen.“ Bis dahin sei es – für sie – ein langer Weg gewesen, ihre Karriere habe bereits mit 17 Jahren begonnen. In der Hotellerie habe sie gelernt, Respekt vor den Kunden zu wahren und gezielt auf die Wünsche eingehen zu können.

Wenn sich etwas durch ihre berufliche Laufbahn gezogen habe, dann sei es eines: zu wollen. Es zu schaffen, mit Leidenschaft hinter neuen Aufgaben oder Herausforderungen zu stehen. Wie das gelingt? Mit einem Antrieb: Als junge Frau war es das Ziel, selbstständig zu sein. Auf eigenen Beinen zu stehen und „ungebunden zu sein“. Mit Augenzwinkern, aber tatsächlich gelang es ihr, mit 24 Jahren als Assistentin bei Merrill Lynch, dem damals größten amerikanischen Investmentbanker, im Finanzsektor Fuß zu fassen. Eine der größten Herausforderungen sei es damals gewesen, als Frau ernst genommen zu werden: „Als blonde junge Frau warst du dort genau gar nichts“, versucht sie es auf den Punkt zu bringen. Von hier an lautete der Antrieb: vorwärtszukommen.