Kongresswahl

Michigan stimmt über das Recht auf Abt­rei­bung ab

Im Juni hat der Supreme Court das Grundsatzurteil Roe vs. Wade aus dem Jahr 1973 aufgehoben. Die Bundesstaaten können nun selbst über ihre Abtreibungspolitik entscheiden. Michigan lässt seine Bürger im November abstimmen.
Im Juni hat der Supreme Court das Grundsatzurteil Roe vs. Wade aus dem Jahr 1973 aufgehoben. Die Bundesstaaten können nun selbst über ihre Abtreibungspolitik entscheiden. Michigan lässt seine Bürger im November abstimmen. APA/AFP/JEFF KOWALSKY
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Befürworter des Abtreibungsrechts haben mehr als 700.000 Unterschriften gesammelt, um die Frage zur Abstimmung zu bringen.

Die Wählerinnen und Wähler im US-Staat Michigan werden bei der Kongresswahl im November auch über einen Verfassungszusatz zum Schutz der Abtreibungsrechte abstimmen. Das entschied das Oberste Gericht des Bundesstaates am Donnerstag (Ortszeit). Zuvor hatten Befürworter des Abtreibungsrechts mehr als 700. 000 Unterschriften gesammelt, um die Frage zur Abstimmung zu bringen.

Ein Ausschuss hatte die Petition wegen typografischer Mängel allerdings abgelehnt. Das Oberste Gericht hob die Entscheidung des Ausschusses nun auf und ließ den Vorschlag zur Abstimmung im November zu.

Bürger in Kansas für Recht auf Abtreibung

Anfang August hatte es bereits im US-Bundesstaat Kansas ein Referendum gegeben. Dort hatte sich eine klare Mehrheit für ein von der Verfassung geschütztes Abtreibungsrecht ausgesprochen. Es war die erste Abstimmung dieser Art, seit das Oberste Gericht der USA im Juni das bis dahin verfassungsmäßig geschützte Recht auf Abtreibung in den Vereinigten Staaten gekippt hatte.

(APA/dpa)

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