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Fahrbericht

Für immer jung, dem MX-5 gelingt's

1100 Kilo - der Mazda MX-5 ist noch leichter geworden.
1100 Kilo - der Mazda MX-5 ist noch leichter geworden.Die Presse/Clemens Fabry
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Mazdas Roadster ist längst eine Ausnahmeerscheinung – und damit aktueller denn je, wenn es um leistbaren Fahrspaß geht. News gibt's dennoch.

Der MX-5 ist so etwas wie das spirituelle Zentrum von Mazda. Wenn das spezielle Fahrgefühl eines Modells („Pferd und Reiter“) oder eine besonders knackige Schaltung beschrieben werden sollen, wird stets auf den kleinen Roadster verwiesen. Er lebt automobilen Sportsgeist wie eigentlich kein anderes Auto auf dem Markt, speziell wenn man hinzurechnet, dass er zwei Sitzplätze unter freiem Himmel bietet und definitiv auf der erschwinglichen Seite der Preisliste (ab 29.990 Euro) zu Hause ist. Der baugleiche Fiat 124 Spider wurde 2020 eingestellt.
Als absolute Ausnahme auf dem Markt verweigert sich der MX-5 der steten Gewichtszunahme im Autobau, wurde mit der aktuellen, vierten Generation (seit 2016) sogar einen Hauch leichter. Bei um die 1100 Kilogramm Leergewicht ist man auch mit dem kleineren der beiden Motoren (1,5 Liter, 132 PS) keineswegs untermotorisiert. Der neue Jahrgang des MX-5 ist mit einer dezenten, aber doch effektiven dynamischen Unterstützung namens KPC serienmäßig ausgestattet, dabei wird bei Kurvenfahrt das innere hintere Rad abgebremst, was die Wankneigung der Karosserie spürbar reduziert.

Wahlweise mit Soft-Top oder wie hier als Retractable Fastback (RF), mit faltbarem Blechdach.
Wahlweise mit Soft-Top oder aus Blech.Die Presse/Clemens Fabry


Beim Soft-Top ist das Stoffverdeck unverändert so schnell aufgezogen oder verstaut, wie es die eigenen Handgriffe zulassen (Richtwert zwischen eineinhalb und drei Sekunden), beim RF ("Retractable Fastback") ist es ein Blechdach, das automatisch geschlichtet wird. Neu die Ausstattung Modern für den G132 mit Soft-Top in Burgunderrot, mit weißen Nappaledersitzen und Schmiedefelgen, ab 37.690 Euro.

Im stärkeren RF warten 184 PS an der Hinterachse und sowieso eine neue Vintage-Innenausstattung mit Ledersitzen in Terracottafarbe, ab 41.190 Euro, stilistisch noch mit dem schicken Lack Platinum Quartz (600 Euro) zu steigern. Mehr an Ausgaben geht schon eigentlich nicht.

Braune Nähte fassen das Cockpit ein - passend zu den Ledersitzen.
Braune Nähte fassen das Cockpit ein - passend zu den Ledersitzen.Die Presse/Clemens Fabry

("Die Presse" Print-Ausgabe, 09.09.2022)