Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Let´s make money

Diese drei Aktien könnten schon bald gutes Geld bringen

In der Medizin herrscht Personalmangel. Auch damit kann man Geld verdienen.
In der Medizin herrscht Personalmangel. Auch damit kann man Geld verdienen.
  • Drucken

Wann die Börsen insgesamt wieder nachhaltig bergauf gehen, ist noch offen. Aber einzelne Aktien kann man sich jetzt schon dafür herrichten. Von den folgenden dreien wird einer 260 Prozent Potenzial zugetraut.

Man stelle sich einen Fußballschiedsrichter vor. Eigentlich wäre seine Kernaufgabe, unter Einhaltung der Regeln darüber zu wachen, dass in der Hitze des Gefechts nichts aus dem Ruder läuft, und ganz allgemein das Spiel mit Weitblick am Laufen zu halten. Weil er aber seiner Kernaufgabe nicht ganz gewachsen ist, übersieht er dort wie da einmal ein Out. Weil ihm obendrein die schwächer Mannschaft leidtut, lässt er ihr gar ein Abseitstor durchgehen – und weil er die Fouls lange falsch einschätzt und zudem den Unmut der Zuseher fürchtet, zückt er die erste Rote Karte erst, als bereits mehrmals ein eindeutiger Torraub begangen wurde. Dafür ist er gnadenlos, wenn jemand aufs Feld spuckt. Und wenn ein Stück Rasen aus der Erde gerissen wird, bettet er es sorgsam zurück.

Ungefähr so ein Spielaufseher auf der Ebene der Geldpolitik war die Europäische Zentralbank (EZB) in den vergangenen Jahren. Um vieles hat sie sich gekümmert, was nicht in ihre Kernkompetenz fällt. Ihre einzige wirkliche Aufgabe aber, die Preisstabilität im Euroraum zu sichern, hat sie unabsichtlich oder absichtlich vernachlässigt. Heute ist das wirtschaftliche Spiel durch eine exorbitante Inflation, die natürlich auch andere Ursachen hat, und durch eine eklatante Kursschwäche des Euro, der zum Dollar seit Jahresbeginn gut zwölf Prozent abgewertet hat, empfindlich gestört. Daran wird auch die demonstrativ starke Anhebung der Zinsen um 0,75 Prozentpunkte am vergangenen Donnerstag wenig ändern, denn sie kommt viel zu spät.

Die Anleger am Aktienmarkt sind übrigens die letzten, die sich über die säumige EZB beschweren dürfen. Sie nämlich haben lange ausgiebig von der lockeren Geldpolitik profitiert. Inzwischen freilich stehen auch sie vor der Herausforderung, angesichts einer fast zweistelligen Inflationsrate und eines angeschlagenen Aktienmarktes Vermögen zu halten und weiter aufzubauen.

Der für zutreffende Prognosen von Finanzmarkt-Blasen bekannte Investor Jeremy Grantham meint ja, dass trotz des heurigen Bärenmarktes nach der sommerlichen Bärenmarktrallye nun das Platzen der „Superblase“ überhaupt erst bevorstehe. Aber auch wenn er nicht recht haben sollte und wohl schon viel Negatives eingepreist ist, so ist allgemein angesichts trüber Konjunkturaussichten in Europa und den USA davon auszugehen, dass der Markt sehr volatil bleibt. Wirklich bergauf dürfte es erst gehen, wenn der Gipfel der Inflation als überschritten gilt.

Das heißt nicht, dass man sich nicht schon mit dem einen oder anderen Titel als Erweiterung eines breitgestreuten Portfolios in Position bringen kann. Wir haben folgende drei dafür herausgefiltert.