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Banken

Aufsicht untersucht Chats der Banken

Die wenigsten Finanzinstitute überwachen private Messenger-Dienste ihrer Mitarbeiter.
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Für das Kommunizieren per WhatsApp zahlten US-Banken Strafen in Millionenhöhe. Das ist nun auch ein Thema für Bafin und FMA.

„Dieses Gespräch wird zu Dokumentationszwecken aufgezeichnet.“ So oder so ähnlich ertönt meist ein Sätzchen, bevor man ein Gespräch mit seinem Finanzberater am Telefon führt. Dabei handelt es sich um eine der Folgen der globalen Finanzkrise 2007 bis 2009. Seitdem wurden die Vorschriften für Finanzinstitute immer weiter verschärft. Daher zeichnen Banken und Anlageberater die Kommunikation ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit dem Bürotelefon auf.

Damit sollen Verstöße wie Insiderhandel und „Front-Running“, also der Handel mit Informationen, die noch nicht öffentlich sind, verhindert und aufgedeckt werden. Zudem will man so sicherstellen, dass Kunden und Kundinnen fair behandelt werden.

Jedoch beraten viele Banker und Finanzexperten ihre Kunden immer noch aus dem Homeoffice, nachdem sie zu Beginn der Pandemie ihre Büros verlassen haben. So besteht das Risiko, dass einige sensible Gespräche, die aufgezeichnet werden sollten, über informelle oder nicht autorisierte Kanäle geführt werden.

Fünf Jahre Speicherpflicht

Das darf aber nicht sein.