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Nach Elizabeths Tod

Charles III. und Camilla ziehen vorerst noch nicht in den Buckingham Palace

Der neue britische König und seine Frau Camilla.
Der neue britische König und seine Frau Camilla.APA/AFP/POOL/VICTORIA JONES
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Das Königspaar wohnt vorerst weiter in seiner Residenz Clarence House. Denn im Buckingham Palace finden derzeit größere Renovierungsarbeiten statt.

König Charles III. und seine Frau Königin Camilla bleiben vorerst in ihrer langjährigen Residenz Clarence House wohnen. Der Grund: Im Buckingham Palace würden derzeit noch größere Renovierungsarbeiten vorgenommen, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Montag. Charles war als Thronfolger 2003 in das 1825 erbaute Clarence House eingezogen, das Teil des königlichen St. James Palace ist. In dem Gebäude lebte in ihren jungen auch Queen Elizabeth mit ihrem Ehemann Philip, sowie deren Kinder Charles und Anne, bevor die Familie in den Palast zog.

Das Paar liebt das Gebäude Berichten zufolge sehr und hatte es nach dem Einzug nach seinen Wünschen umgestalten lassen. Wann die 2020 begonnenen Bauarbeiten am Buckingham Palace abgeschlossen sein werden, ist noch unklar.

Palast zeiht weiter Trauernde an

Der Palast im Stadtbezirk City of Westminster ist die offizielle Residenz britischer Monarchen. Das riesige Gebäude, eine der wichtigsten Touristenattraktionen Londons, verfügt über 775 Zimmer, darunter 19 Staatsräume, 52 Schlafzimmer für die königliche Familie und Gäste, sowie 78 Badezimmer und 92 Büros. Seit dem Tod von Königin Elizabeth II. am vergangenen Donnerstag ist vor den Palasttoren ein riesiges Blumenmeer zu sehen.

Außerdem gibt es Gerüchte, dass der bisher nur in den Sommermonaten für Besucher zugängliche Palast unter König Charles III. leichter zugänglich werden könnte.

Prinz Andrew adoptiert Corgies

Während Charles und Camilla also vorerst bei ihrem bisherigen Zuhause bleiben, bekommen die tierischen Mitglieder der royalen Familie ein neues:  Wie eine Sprecherin des mittleren Queen-Sohnes Prinz Andrew und dessen Ex-Frau Sarah am Sonntag erklärte, nehmen die beiden die Corgie-Hunde Muick und Sandy auf.

Corgi-Hunde begleiteten die Queen seit ihrer Kindheit. Ihre Eltern schenkten ihr zu ihrem 18. Geburtstag die Hündin Susan, von der die meisten der folgenden rund drei Dutzend Corgis der Königin abstammten. Auf offiziellen Fotos oder Gemälden der Queen tauchen die kleinen spitzohrigen Hunde häufig auf. Andrew, der sich nach Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen in den USA im vergangenen Jahr aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, schenkte der Queen die Hunde Muick und Sandy als Welpen.

Prinz Harry würdigt Queen als „Kompass"

Queen-Enkel Prinz Harry hat seine gestorbene Großmutter Elizabeth II. als "Kompass" und Vorbild für Dienst und Pflichterfüllung gewürdigt. "Sie wurde weltweit bewundert und respektiert. Ihre unerschütterliche Anmut und Würde blieben ihr ganzes Leben lang über und sind jetzt ihr ewiges Vermächtnis", schrieb Harry in einer Mitteilung, die am Montag auf der Seite seiner Stiftung Archewell veröffentlicht wurde.

Seinem Vater, dem neuen König Charles III., versicherte der 37-Jährige seine Unterstützung. Die Beziehung zwischen Harry und seinem Vater sowie seinem Bruder Prinz William gilt als schwer belastet. Harrys Ankündigung, Charles in seiner neuen Rolle zu ehren, könnte eine Friedensgeste bedeuten. Auch der neue König hatte in seiner ersten Fernsehansprache am Freitagabend Harry und dessen Ehefrau Meghan öffentlich seine Zuneigung bekundet.

(APA/dpa)