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Oracle: Kostenpflichtiges Open Office 3.3 erschienen

Attendees gather before the appearance of Oracle co-president Mark Hurd at Oracle OpenWorld Conferenc
(c) REUTERS (Stephen Lam)
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Oracle hat nach der Übernahme von Sun die erste kostenpflichtige Version von Open Office veröffentlicht. Die Zukunft der Gratis-Version OpenOffice.org ist indes ungewiss.

Oracle hat im Frühjahr Sun Microsystems übernommen und damit auch die Open Source Software Open Office geerbt. Nun ist die erste Weiterentwicklung unter Oracles Schirmherrschaft erschienen: Die kostenpflichtige Version von Open Office 3.3. Nach den Plänen von Oracle soll auch das kostenlose OpenOffice.org weiterhin bestehen. Die Entwicklergemeinde hat dem Projekt jedoch den Rücken gekehrt und mit LibreOffice eine neue Plattform gegründet, die auf demselben Quellcode aufsetzt. Auf OpenOffice.org ist trotz der Veröffentlichung von Oracle Open Office 3.3 von dieser Version noch nichts zu sehen. Lediglich eine vor Monaten erschienene Testversion ist kostenlos erhältlich.

Oracles Office-Paket kostet 39 Euro pro Nutzer und ist für Privatanwender und kleine Unternehmen gedacht. Gleichzeitig hat Oracle auch die webbasierte Lösung Oracle Cloud Office veröffentlicht, die das Bearbeiten und Erstellen von Dokumenten in jedem beliebigen Browser ermöglicht. Oracle Open Office 3.3 bringt zahlreiche kleinere Neuerungen, unter anderem in der Druckfunktion, der Suchleiste und dem Import von CSV-Dateien.

(sg)