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Studie

Was Österreichs Exporteure von anderen Unternehmen unterscheidet

Container im Wiener Hafen. Laut Wirtschaftskammer (WKO) ist jeder zweite Job im Land direkt oder indirekt vom Export abhängig.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Österreich ist eine Exportnation. Aber für fast zwei Drittel der heimischen Ausfuhren sind nur fünf Prozent der Betriebe verantwortlich. Exporteure sind profitabler und produktiver als andere Unternehmen. Eine Vermessung der heimischen Exportwirtschaft.

Österreich ist ein Exportland. Laut Wirtschaftskammer (WKO) ist jeder zweite Job im Land direkt oder indirekt vom Export abhängig. Mehr als ein Drittel der heimischen Wertschöpfung wird im Ausland erwirtschaftet. Im weltweiten Ranking liegt Österreich gar an siebenter Stelle, wenn es um die Pro-Kopf-Exporte geht. Nicht wenige nennen Österreich deshalb einen Exportweltmeister. Und doch ist vergleichsweise wenig darüber bekannt, was heimische Exporteure von anderen Betrieben unterscheidet. Wie groß sind sie im Vergleich, und wie produktiv? Was machen sie anders als Unternehmen, die nicht exportieren?

Eine Vermessung der heimischen Exportwirtschaft haben das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) und das Austrian Institute of Technology (AIT) nun im Auftrag des Wirtschaftsministeriums vorgelegt. Robert Stehrer vom WIIW, Co-Autor der Studie, fasst zusammen: „Unternehmen, die exportieren, sind wesentlich größer, innovativer, produktiver und auch profitabler, zahlen höhere Löhne, investieren mehr und tun auch mehr für den Umweltschutz.“