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Auktion

Eine Stunde mit Ai Weiwei

Ai Weiwei(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Der Verein Hemayat versteigert wieder ungewöhnliche Begegnungen, um seine Therapien für traumatisierte Menschen zu finanzieren.

Seine Schau in der Albertina modern hat gerade geschlossen, eine neue – mitsamt seines monumentalen Glaslusters der „menschlichen Komödie“ – in der Basilica San Giorgio Maggiore in Venedig soeben eröffnet: Ai Weiwei ist ein weltweit gefragter Mann – und für Unterstützer der Wiener Organisation Hemayat trotzdem für eine persönliche Stunde des Austauschs zu haben.

Zumal der Künstler, Menschenrechtler und „Presse am Sonntag“-Gastchefredakteur für deren Anliegen durchaus etwas übrig haben dürfte: Zentrale Aufgabe von Hemayat ist es, Überlebenden von Krieg und Folter eine Zukunft zu eröffnen. Allein bis August erhielten heuer 1204 Menschen dolmetsch-gestützte psychotherapeutische, psychologische und medizinische Betreuung und Behandlung, 571 Menschen stehen auf der Warteliste. Am 15. September ab 17 Uhr lädt Hemayat im Palais Schönborn zu Fest und Benefizauktion (Online-Gebote unter www.dorotheum.com/hemayat2022).

Zu „haben“ sind auch eine Wohnzimmer-Lesung von Cornelius Obonya oder ein Bekochtwerden von Marlene Streeruwitz („Fisch, vegan oder üblich“), ein Kabarettbesuch mit anschließendem Gläschen mit Klaus Eckel, ein privater Diskussionsabend mit Moderatorin Claudia Reiterer oder ein Besuch bei Hotelier und Ex-Politiker Sepp Schellhorn in Goldegg samt Nachdenken über „die drei Ks, die die Zukunft bestimmen: Klima, Krieg und Kohle.“ Lipizzaner kann man auf Wunsch entweder in Piber via Kutsche lenken oder im Wiener Stall besuchen. Ungewöhnlich das Angebot von Windkraft-Pionier Johannes Trauttmansdorff: Er dazu lädt ein, mit ihm in 140 Metern Höhe auf einem Windrad zu picknicken.

Hemayat wurde 1995 gegründet, das Wort Das Wort stammt aus dem Persischen und Arabischen und bedeutet "Betreuung" oder "Schutz".

 

((red))