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Glasners Freude über Champions-League-Sieg getrübt

Raketen auf der Tribüne
Raketen auf der TribüneIMAGO/Eibner
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Die Eintracht gewann in Marseille 1:0, doch Raketen und Böller auf den Rängen schmälerten die Freude von Trainer Oliver Glasner.

Es war ein Abend der deutschen Klubs in der Fußball-Champions-League. Bayern München erwies sich mit einem 2:0-Heimsieg gegen Barcelona einmal mehr als Barça-Schreck, auch Bayer Leverkusen (2:0 gegen Atletico Madrid) und Eintracht Frankfurt (1:0 bei Olympique Marseille) holten am Dienstag drei Punkte und blieben ohne Gegentor. Bei Frankfurt war aufgrund des Fan-Verhaltens die Freude aber getrübt. Erleichterung herrschte beim FC Liverpool nach einem 2:1 gegen Ajax Amsterdam.

Während Leverkusen nach der bisher wohl besten Saisonleistung gegen den vielleicht stärksten Gruppengegner rundum zufrieden war, war die Frankfurter Eintracht im Zwiespalt. "Die Spieler haben gezeigt, dass sie eine großartige Mannschaft sind. Wenn wir an unserer Leistungsgrenze spielen, können wir in ganz vielen Stadien gegen ganz viele Gegner gewinnen", lobte Trainer Oliver Glasner die Leistung.

Die Begleitumstände auf den Tribünen des Stade Velodrome trübten aber die Freude. Bei einer Pyro-Schlacht beider Fanlager, die sich mit Leuchtraketen und Böller beschossen, wurde ein Eintracht-Fan schwer verletzt. Glasner verurteilte die Vorkommnisse auf das Schärfste. "Das geht einfach nicht. Da missbrauchen ein paar Chaoten die Fußballbühne, um Gewalt und Aggressionen auszuleben. Dafür haben wir alle null Verständnis", sagte der 48-jährige Oberösterreicher. "Wenn du beginnst, mit deinem Nachbarn Böller hin und her zu schießen, dann landest du vielleicht irgendwann im Gefängnis. Von daher hat das hier nichts verloren. Da gibt es keine zwei Meinungen."

In Liverpool herrschte nach dem in der 89. Minute fixierten 2:1-Erfolg über Ajax Amsterdam (mit Florian Grillitsch ab der 81. Minute) Erleichterung. Trainer Jürgen Klopp war mit der Reaktion nach dem 1:4 zum Auftakt gegen Napoli zufrieden. "Wenn man Neapel und heute Abend vergleicht, könnte man meinen, es wäre nicht der gleiche Sport gewesen", sagte der 55 Jahre alte Deutsche. "Alles war besser. Es war ein erster Schritt, ein sehr wichtiger Schritt."

(APA/dpa)