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Interview

Liechtensteinischer Regierungschef: "Der Markt funktioniert nicht immer"

Liechtenstein ist nicht nur ein Finanzplatz, sondern „eines der höchst industrialisierten Länder der Welt“, betont Regierungschef Risch.(c) Die Presse/Clemens Fabry
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Daniel Risch ist Regierungschef und Finanzminister von Liechtenstein. Er spricht über eingefrorenes russisches Vermögen, Marktversagen und „furchtbare“ Staatseingriffe.

Die Presse: Turbulente Zeiten sind normalerweise gute Zeiten für den Finanzplatz Liechtenstein, weil die Menschen einen sicheren Hafen für ihr Vermögen suchen. Gilt das jetzt auch?

Daniel Risch: Das war in der Vergangenheit so, und das ist auch jetzt so. Wir merken natürlich, dass der Schweizer-Franken-Raum im Moment stabiler ist als andere Währungsräume. Wir hören vom Finanzmarkt, dass die Anfragen da sind.


Den sicheren Hafen suchen auch wohlhabende Russen. Dennoch hat sich Liechtenstein – früher als die Schweiz – den EU-Sanktionen angeschlossen. Warum?