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Leitartikel

AUA, das ist ja wieder prächtig danebengegangen

APA/HELMUT FOHRINGER
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Andere Staaten verdienen mit Unternehmensrettungen viel Geld, in Österreich blutet in solchen Fällen der Steuerzahler. Muss das sein?

In Deutschland ist der Staat soeben gänzlich bei der Lufthansa ausgestiegen. Die war, als sie in schwierigen Zeiten nach Staatshilfe lechzte, nach der Devise „Geld gegen Aktien“ einfach teilverstaatlicht worden. Jetzt, nach der Abschichtung der Aktien, blieb unter dem Strich ein Gewinn von 760 Millionen für die Staatskasse übrig. Gutes Geschäft, bravo!

Gleichzeitig mit der Lufthansa ist auch die AUA zum Rettungsfall geworden. Das wird die Steuerzahler mindestens 150 Millionen Euro kosten. So hoch war nämlich der verlorene Zuschuss des Staats. Weitere 300 Millionen Kredit, für die die Steuerzahler garantiert haben, sind erst teilweise abgeschichtet. Das wiederum ist ein schlechtes Geschäft.
Warum ist das so? Können die Österreicher nicht vernünftig sanieren?