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"Campo Breitenlee"

Baubeginn für Plus-Energie-Quartier in der Donaustadt

expressiv.at
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Bis 2024 entstehen in der Podhagskygasse rund 557 geförderte Wohnungen von ÖVW, Mischek sowie Eisenhof.

Für das Plus-Energie-Quartier „Campo Breitenlee“ in Wien Donaustadt fand kürzlich der Baubeginn statt. In dem Pilotprojekt der Stadt Wien entstehen bis 2024 rund 557 geförderte Wohnungen sowie 31 Geschäftslokale, ein Kindergarten und eine Arztpraxis.

Die Wohnhausanlage am Bauplatz A der Podhagskygasse im 22. Wiener Gemeindebezirk, ein Gemeinschaftsprojekt von ÖVW Österreichisches Volkswohnungswerk und Mischek, ging als Gewinnerin aus einem Bauträgerwettbewerb der Stadt Wien hervor. Auf einer Nutzfläche von rund 22.500 m2 werden insgesamt sieben Bauteile mit 324 Wohnungen sowie zahlreichen Flächen für Soziales und Gemeinschaftseinrichtungen errichtet.

Infos zum Plus-Energie-Quartier

Das Energiesystem des Quartiers ermöglicht eine Versorgung mit einer zur Gänze lokal erzeugten erneuerbaren Energie für Heizen und Kühlen. Für die Umsetzung des Wettbewerbskonzeptes sorgen Tiefenbohrungen, Bauteilaktivierung von Stahlbetondecken, Brunnen, Wärmepumpen und eine Fotovoltaikanlage. Fassaden- und Dachbegrünungen sowie intensiv durchgrünte Freibereiche samt Obstbaumfilter entlang der Grundgrenze sollen für eine natürliche Kühlung und ein angenehmes Mikroklima sorgen.

Gemäß dem Plus-Energie-Quartier-Konzept wurde der Campo Breitenlee mit einer jährlichen lokalen Überschussproduktion erneuerbarer Energien, einem jährlichen Netto-Nullenergieimport und Netto-Null-CO2-Emissionen geplant.

Auf Bauplatz B wurde bereits mit den Arbeiten begonnen. Hier konnte sich der Bauträger Eisenhof im vom Wohnfonds Wien ausgelobten Bauträgerwettbewerb durchsetzen. Von den 233 errichteten Wohnungen sind 114 geförderten Miet- und 119 besonders günstige Smart-Wohnungen mit Superförderung. Abgerundet werden die drei Baukörper auf dem Bauplatz B durch eine Tiefgarage sowie Grünflächen und Freiräume. Die auf Bauplatz B geplanten „Wahlnachbarschaften“ sollen gemeinsame Allgemeinbereiche ermöglichen. 

Neben klassischem Wohnraum stehen sogenannte Wohnverbund-Einheiten mit eigenständigen Wohnräumen sowie gemeinsamen Zonen für die Nutzung mehrerer Haushalte zur Verfügung.

(red.)